Saarländischer, warmer Kartoffelsalat

Heute gab es bei uns wieder Kartoffelsalat und zwar warm. Gibt es bei uns meist am Samstag im Wechsel mit Eintopf und so. Man kann Kartoffelsalat ja auf viele Arten zubereiten und jeder schwört auf die Seine. So geht es mir mit der warmen Variante und den möchte ich euch hier mal etwas näher bringen.

Es geht auch ganz einfach und schnell, so dass es wirklich jeder nachmachen kann.

Zutaten für 2 Personen
10-12 nicht zu dicke Kartoffeln
etwas gewürfelter, durchwachsener Speck (Dörrflisch)
Essig Essenz (hatte ich auf dem Bild vergessen)
Salz, Pfeffer, Aromat
2-3 Eßl. normale Mayonnaise (keine Salatmayonnaise!)
1 Tl. Margarine
ein Schluck heißes Wasser

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Die Kartoffeln wie üblich ungeschält waschen und ebenfalls mit Schale in wenig Wasser im Schnellkochtopf kochen. Nach ca. 10-15 Minuten habt ihr dann klassiche Pellkartoffel.

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Die noch heißen Kartoffeln nun pellen, also von der Schale befreien. Zugegeben, das ist die fieseste Arbeit hierbei. Es ist heiß und klebt an den Fingern. Währendessen die Speckwürfel mit dem Tl. Margarine knusprig auslassen.

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Dann die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Mit einem Schuss Essig Essenz (anderer schmeckt wirklich nicht), Salz, Pfeffer und Aromat würzen. Die Speckwürfel drüber geben, aber ohne das Fett, nur die knusprigen Würfel. Mayonnaise dazu und alles vermischen. Aber Vorsicht, es darf keine Salatmayonnaise sein, damit versaut ihr euch den Geschmack. Genau wie mit dem Essig. Melfor oder gar Balsamico und ihr könnt es nur noch wegwerfen *gg*

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Jetzt kommt es drauf an welche Kartoffeln ihr hattet. Die einen sind mehliger als die anderen und nehmen entsprechend mehr oder weniger Feuchtigkeit auf. Ich gebe dann immer noch einen Schluck kochendes Wasser dran, damit es schön schlotzig wird. Und schon ist der warme Kartoffelsalat fertig.

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Ein paar Würstchen dazu oder gebratener Lioner (Fleischwurst im Ring) und Fluît, das wars. Bei uns gibt es übrigens statt Fluît lieber Weck dazu, das schmeckt besser. Ich hoffe ihr macht es mal nach und lasst mich wissen wie es geschmeckt hat. Ist ja wirklich simpel, aber lecker.



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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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9 Antworten auf Saarländischer, warmer Kartoffelsalat

  1. sabo sagt:

    lecker, lecker … ich mach hier meistens die kalte Variante, weil ich die einzige bin, die auf lauwarmen Salat steht :-/
    Aber was mach ich, wenn ich kein Aromat hab? *grübel* Gibt’s bei mir nämlich nicht, das würde sich totstehen …
    LG, sabo

  2. Chaosweib sagt:

    Aromat kannst Du weglassen, Süße. Das ist nicht so schlimm, als wenn Du Salatmayo oder anderen Essig nimmst. 😉

  3. Susi sagt:

    Danke für das Rezept und deine ausführliche Beschreibung!
    Klingt sehr lecker, diesen Kartoffelsalat kenne ich noch garnicht.

    Liebe Grüße Susi

  4. Jasmina sagt:

    Klingt total lecker ! ^^ Aber welches Aromat empfiehlst Du dazu ? Plane das gleich mal für nächste Woche ein und werde berichten, wie es war 🙂 🙂

    LG

  5. Schäfchen sagt:

    Nee oder?
    Du bist Saarländerin?
    Wenn ja… ich auch 🙂
    Isch glaab’s jo net… *g*

  6. Chaosweib sagt:

    @Jasmina, ich hab das normale „Aromat Universal“.

    @Schäfchen, verwat gläbschte net, dass eich ausm Saarland ben? 😉

  7. Sascha sagt:

    Solange es kein warmes Bier dazu gibt kann man das echt mal ausprobieren 🙂

  8. Bea sagt:

    Warmer Kartoffelsalat ist klasse! Allerdings bevorzuge ich die Variante ohne Mayonnaise (auch beim kalten Kartoffelsalat). Und dazu ein lecker Seelachsfilet … ich glaube, das mache ich mir am kommenden Wochenende. Danke für das Rezept. 🙂

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