Sonntagskuchen: Zwetschgenkuchen

Letzten Samstag hatte ich Besuch und zu diesem Anlass unter anderem einen Zwetschgenkuchen gebacken. Die Zeit ist ja fast schon wieder vorüber und man muss schauen, dass man noch welche bekommt und dass sie auch noch gut bzw. nicht zu weich zum Backen sind.

Manche machen sowas mit Quarkölteig, weil sie Angst vorm Hefeteig haben, aber ich backe sehr gerne mit Hefe. Ich hab alle Rezepte handschriftlich in meinem alten Schulbuch stehen, was oben angedeutet ist und dort steht:

Für den Teig
500 g Mehl
1 Päckchen Hefe oder Trockenhefe
1 Prise Salz
60 g Zucker
60 g Margarine
3/8 l Milch

Für den Belag
Zwetschgen je nach Bedarf (z.B. 60 Stück für ein Blech mit 26 cm ⌀)

Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz dazu und die Hefe drüberbröckeln. Die Margarine lasse ich kurz in einem Topf auf dem Herd verlaufen und gebe dann da die Milch rein. Die Margarine ist dann flüssig und die Milch handwarm. Die „Fettmilch“ kommt dann zu den trockenen Zutaten und alles wird mit einem Teiglöffel so lange geschlagen bis der Teig Blasen wirft.

Dann ein Tuch über die Schüssel legen und den Teig gehen lassen. Ich stelle ihn immer bei 40-50° in den Ofen. Nach einer ca. Stunde ist der Teig aufgegangen, er hat also sein Volumen mindestens verdoppelt. Dann kann man den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und ein gefettetes Backblech damit auslegen. Je nach Größe des Blechs, braucht man den Teig nicht ganz. Soll ja auch nicht zu dick werden.

Die Zwetschgen kann man schon während der Teig geht, abreiben, entkernen und wenn man mag ein bisschen einschneiden. Dann werden sie bei einem runden Blech z.B. kreisförmig aufgelegt. Wer mag kann den Teig vorher noch mit etwas Paniermehl oder auch Sahnesteif bestreuen, das soll verhindern, dass die Zwetschgen zu sehr „durchnässen“.

Nach dem Belegen kommt der Kuchen dann für ca. 20 Minuten bei 180-200° Ober- und Unterhitze (160° Umluft) in den vorgeheizten Backofen.

Hier waren die Zwetschgen schon etwas knapp, da leider ziemlich viele verwurmt waren. Geschmeckt hat er aber trotzdem und wer es gerne mag, kann das ja auch noch unter Streuseln verstecken. Meine Freundin ißt nämlich lieber Zwetschgenkuchen mit Streusel, ich dagegen stehe auf Sahne. Hüftgold pur sozusagen, aber eben auch verdammt lecker.

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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7 Antworten auf Sonntagskuchen: Zwetschgenkuchen

  1. sumsebiene sagt:

    Der sieht ja echt super lecker aus davon würde ich jetz auch gerne ein Stückchen mit Sahne essen.Werde mir deine Rezepte alle mal notieren oder du sendest sie mir alle 😉
    Schönen Tag noch

  2. Manu sagt:

    Sieht sehr lecker aus, Dein Kuchen. :-))

    Ich liebe Zwetschgenkuchen. Aber bei mir müssen immer Streusel drauf sein.

  3. Chaosweib sagt:

    @Ina: wenn Du rechts in den Kategorien auf „gekocht“ klickst, hast Du alle Rezepte zusammen. 😉

    @Manu: meine Freundin mag den auch nur mit Streusel drauf. Doof, dass ich daran nicht mehr gedacht habe. 🙁

  4. Nicole sagt:

    Mmmmh, der sieht super lecker aus!!!
    Ich backe auch gerne mit Hefe, nur leider hat die Hefe oft ihren eigenen Kopf und will nicht so wie ich will!! :-))

  5. Nila sagt:

    Sieht wie der Zwetschkenkuchen (Hausmannskost) meiner Omi aus.
    Ich persönlich mag Hefe nicht besonders. Mache den Kuchenteig entweder aus Rührteig oder Mürbteig  O:-)

  6. Isabella sagt:

    ich hatten auch schon mal ein Pflaumenkuchen gebacken aber er ist nicht richtig geworden. Der Boden war viel zu Dick aber dafür haben die Streuseln geschmeckt.

    isabella

    • Chaosweib sagt:

      Du liest Dich wohl gerade quer durch den Blog *gg*
      Das mit der Dicke des Teigs kriegt man mit der Zeit raus, das kommt am Anfang schon mal vor. Immer weiter probieren, das wird schon 😉

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