5 Tipps für einen gelungenen Gänsebraten

Ja, es ist bald wieder soweit. Langsam wird es dunkler und die Familie und Freunde fragen nach einem Treffen. Und dieses Jahr fällt die Wahl auf das eigene zu Hause, wo der Gänsebraten zubereitet werden soll. Das ist kein Grund in Angstschweiß auszubrechen, denn mit guter Vorbereitung gelingt der Gänsebraten ganz sicher und die folgenden Tipps helfen bestimmt.

Tipps 1: Die Gans
Einfach in den Supermarkt gehen und eine Gans aus der Tiefkühltruhe nehmen, klingt zu verlockend. Doch zu einer richtigen Gans gehört auch die richtige Vorbereitung und das bedeutet die richtige Gans auswählen. Das ist fast ein Ritual. Am besten einen Bauern in der Gegend ausfindig machen und unbedingt vorbestellen, sonst ist nachher keine mehr da. Wer sich doch für den Supermarkt entscheidet, sollte schauen, dass die Verpackung nicht beschädigt ist, denn sonst kann Gefrierbrand entstanden sein und die Gans ist zäh.

Tipp 2: Zeit, Zeit und noch mal Zeit
Ein Gänsebraten geht nicht in 30 Minuten. Wer einen Gänsebraten plant, sollte seine Familie oder Freunde am frühen Abend einladen und am besten früh aufstehen. Der sollte nämlich circa 7 bis 8 Stunden im Ofen brutzeln, damit er richtig gut wird.

Tipps 3: Die Vorbereitung
Die Innereien der Gans entfernen. Danach kann die Gans mit einer Füllung versehen werden, die ihr den richtigen geschmacklichen Touch verleiht. Anfänger sollten wohl erst einmal darauf verzichten. Füllungen gibt es unendlich viele. Dies reicht von Maronen-, Apfel- oder orientalischer Füllung, je nach Geschmack. Die Gans von außen salzen und für eine knusprige Haut mit Honig bestreichen.

Tipp 4: In den Gänsebräter
Praktisch ist ein Gänsebräter. Wer keinen hat, kann sich vielleicht einen leihen. Er eignet sich besonders gut zur Zubereitung für den Gänsebraten. Hier muss nur ein Glas Wasser eingefüllt und die Gans reingelegt werden. Danach erhitzt man vorerst den Backofen auf 220 Grad und nach circa einer Stunde stellt man den Ofen auf 80 Grad. Jetzt kann die Gans 6 Stunden vor sich hinschmoren. Wer möchte, kann auch ein wenig Wein zwischendurch in den Gänsebräter geben.

Tipp 5: Die Gans ist fertig
Fertig ist die Gans, wenn der Flügel sich leicht entfernen lässt. Hier kann also vorsichtig die Probe gemacht werden. Natürlich erst nach der entsprechenden Zeit. Denn hier schließt sich der Kreis zu Punkt eins: Gut Ding will Weile.

Den letzten Tipp kann sich wohl jeder selber beantworten. Während die Gans brät, kann der Tisch festlich geschmückt werden und nun heißt es zurücklehnen und die Köstlichkeit genießen, zu der natürlich noch die Beilagen gehören. Viel Spaß bei der Weihnachtsfeier in den eigenen vier Wänden.

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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7 Antworten auf 5 Tipps für einen gelungenen Gänsebraten

  1. Nila sagt:

    Ich habe mein Leben noch nie eine Gans selber gebraten. Wäre mal eine Herausforderung für mich. Aber 7-8 Stunden? Boah…. das ist echt lange 😯

  2. Torsten sagt:

    Hallo Jutta,
    würdest du bitte solche Artikel lassen!? Ich bekomme nämlich Hunger 😀
    Gruß Torsten

  3. Bine sagt:

    Ich hoffe die Gäste wissen den Aufwand zu schätzen. Ich muss dabei an die Simpsons denken. Die sitzen am Tisch und schaufeln in sich rein 😀 So würde das wahrscheinlich bei meiner Family auch aussehen 😉

  4. Heike sagt:

    Lecker, ja so langsam denken wir Blogger auch an die Weihnachtsvorbereitungen.
    Allerdings lasse ich mich auch besser bei meiner Mutter zum Gänsebraten einladen. Doch ich habe eine Gänsepfanne, ein Hochzeitsgeschenk. Bin ja längst wieder geschieden 🙂 . Sie wartet auf Einsatz.
    Heike
     

  5. Andreas sagt:

    Au mann da freue ich mich auch schon wieder drauf! :-))
    Beachten sollten man noch, wenn man die Gans nicht im Bräter macht, dass man keine Heißluft im Ofen verwendet. Das habe ich im letzten Jahr gemacht. Leider war die Gans danach sehr trocken – trotz niedriger Temperaturen und immer wieder einstreichen. Und die Gans die wir hatten hätte leider nicht in den Bräter gepasst.
    Grüße
    Andreas

  6. Chaosweib sagt:

    @Nila: die 7-8 Stunden steht das Ding doch im Ofen. Du musst ja nicht daneben stehen 😉

    @Torsten: Tut mir leid, aber ich weiss, dass Du das auch kannst. Du verhungerst schon nicht 😉

    @Bine: Die Gäste wissen es zum Teil, aber meist interessiert nur ob es schmeckt.

    @Heike: Du bist schon geschieden und hast den noch immer nicht benutzt? *lol*

    @Andreas: Danke für den Tipp.

    @Luci: Versuch macht kluch

  7. Heike sagt:

    @chaosweib: Seit 23 Jahren wartet meine Gänsepfanne auf ihre Einweihung. Ich habe es jedoch vor, irgendwann in meinem Leben eine Gans zu braten. Das sollten ganz ganz liebe Gäste sein. Vielleicht brate ich ab dann jedes jahr zu Weihnachten eine Gans.
    Heike
     

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