Produkttests – Leitfaden für Blogger und Firmen

Test-TasteProdukttests sind nicht erst seit es Blogs gibt angesagt. Nein, bereits 1999 wurde Europas größte Plattform für Verbrauchermeinungen, ciao.com, gegründet. Seitdem schreiben Millionen User täglich ihre Erfahrungen mit Produkten jeglicher Art nieder. Vom Kaugummi bis zum Fertighaus finden dort Suchende die Erfahrungen und Bewertungen von Verbrauchern. Diese Meinungen haben logischerweise mehr Gewicht als jeder Werbetext.

In den letzten Jahren kamen dann die Blogs ganz groß raus und ich bin der Meinung, dass es dort etwas persönlicher und glaubhafter zugeht. Jedenfalls, wenn der Blogger wirklich seine ehrliche Meinung vertritt. Mir persönlich macht es Spass gratis Sachen testen zu dürfen, die ich vielleicht von mir aus nicht so direkt gekauft hätte und Firmen sehen in Blogs eine gute Werbemöglichkeit. Manche Firmen bloggen sogar schon selbst.

Man kann aber auch ne Menge Fehler dabei machen, was mir die Tage wieder vermehrt aufgefallen ist und ich dachte, ich schreibe mal die 10 Punkte auf, die Blogger und Firmen, meiner Meinung nach, falsch machen können. Wer mag, kann sich den Artikel am Ende als kostenloses eBook downloaden.

10 Dinge, die Blogger falsch machen können.

1. Zu kurze Beiträge.
Artikel á la “Hab ich bekommen, hat lecker geschmeckt, dankeschön.” sind nicht wirklich als Produkttest zu bezeichnen und auch nicht wirklich ernst zu nehmen. Etwas mehr als zwei Sätze sollten es schon sein. Wer sich damit schwer tut, kann ja etwas schummeln indem er zum Beispiel Zahlen ausschreibt und auch auf Abkürzungen, wie “z.B.” verzichtet (kleiner Scherz). Wer Probleme mit dem Texten hat, ist vielleicht nicht ganz so gut in der Blogosphäre aufgehoben.

2. Berichte voller Fehler
Ich weiß, nicht jeder ist so sicher in Rechtschreibung, aber es gibt Korrekturprogramme. Diese sind sogar schon in der Blogsoftware eingebaut. Rechtschreibprüfung So sieht das Symbol aus und man sollte ruhig Gebrauch davon machen. Ein Vertipper passiert jedem mal, aber in 5 Sätzen 23 Fehler, das muss nicht sein. Das sollte schon gar nicht beim Produktnamen passieren.

3. Fehlende Groß- und Kleinschreibung
Irgendwie hat es sich im Internet duchgesetzt alles klein zu schreiben. Das sieht sowas von beschissen aus. Teilweise kriegt man gar nicht mehr mit, wo ein Satz beginnt und wo er aufhört, da ohne Shift-Taste eine anständige Interpunktion auch schwer möglich ist. Ich hab schon in Blogs kommentiert und hab mich erschrocken, als ich meinen Kommentar komplett kleingeschrieben da stehen sah. Kann man in der Blogsoftware einstellen, dass das alles klein sein soll? Was bringt das, außer, dass man da nicht mehr kommentiert? Von mir aus schreibt in Gästebüchern klein, aber bitte macht in Artikeln von der Shift-Taste gebrauch. Die ist jeweils zweimal auf jeder Tastatur vorhanden und sollte leicht zu treffen sein.

4. 1:1 Kopien von der Herstellerseite
Wer einen Text von der Website des Herstellers kopiert, sollte den zwingend als solchen kennzeichnen und nicht als eigenen ausgeben. Hier sind eigene Formulierungen gefragt und diese sind dann definitiv einmalig und erscheinen nicht zu hunderten in Suchmaschinen. 1:1 Kopien oder besser gesagt Zitate sind unbedingt in < blockquote > zu setzen. Nur wenn es von Google als Zitat erkannt wird, wird es nicht als Duplicate Content abgestraft.

5. Bilder von der Herstellerseite oder Fremden verlinken.
Direktverlinken geht schon mal gar nicht, das macht man nicht. Damit belastet man fremde Server mit unnötigem Traffic. Stichwort: Traffic-Klau. Bilder sollte man grundsätzlich selbst hochladen und am besten macht man das mit eigenen Fotos. Selbstgemachte Bilder zeigen wie ein Produkt wirklich aussieht, Werbefotos dagegen sind optisch aufbereitet und bis zum geht nicht mehr beschönigt. Manchmal werden einem von einer Firma Bilder zur Verfügung gestellt. Das ist dann in Ordnung, aber bitte auch diese kennzeichnen und vielleicht mit eigenen mischen. Wer keine eigenen Fotos machen kann, kann sich mal nach CC-Lizenzen umsehen. Es gibt Fotografen, die ihre Bilder auf Webseiten wie flickr und aboutpixel, meist gegen Namensnennung, zur Verfügung stellen.

6. Bilder ohne Alt-Text.
Wer ein Foto in seinen Artikel einfügt, sollte ihm einen sogenannten Alt-Text (Alternativtext) geben. Kann ein Browser keine Bilder anzeigen oder sind sie aus technischen Gründen mal nicht eingeblendet, so kann man wenigstens sehen und lesen, dass da ein Bild sein sollte. Ebenso dient es Blinden und Sehbehinderten, die ihre Texte von diversen Programmen vorgelesen bekommen. Wenn da nichts steht, kann auch nichts vorgelesen werden. Stichwort: barrierefreies Internet.

7. Texte von anderen Bloggern kopieren
Ein absolutes No-Go. Man kann sich Anregungen holen, aber bitte niemals einen Artikel oder gar den Blogger und seinen Blog kopieren. Wenn man ein ähnliches Thema behandelt, darf man gerne ein kurzes Zitat posten. Das aber bitte unbedingt kennzeichen und per Link auf den anderen Artikel verweisen. Dadurch bekommt man selbst auch einen Trackback (einen Link zurück) und es entsteht eine Win-Win Situation.

8. Keine eigene/ehrliche Meinung
Manche trauen sich entweder nicht oder wissen es einfach nicht besser. Man sollte immer seine ehrliche Meinung zu einem Produkt niederschreiben. Nur das bringt dem Leser und auch der Firma einen Mehrwert. Der Leser will nicht veräppelt werden und Firmen wollen wissen wie ihre Produkte ankommen. Bekommt man von einem Produkt Hautausschlag sollte man nicht schreiben, dass es ganz toll ist und die Firma so zu einer zweiten Auflage animieren. Wem sollte das nützen?

9. Zu viele Sachen auf einmal anfordern.
Man sollte nicht zu viele Produkte auf einmal anfordern. Nicht nur, dass man Gefahr läuft selbst den Überblick zu verlieren, man lässt auch die Firmen unter Umständen zu lange warten. Also, immer nur so viele Produkte anfordern wie man auch in einer bestimmten Zeit “verarbeiten” kann.

10. Produkte anfordern, die man nicht braucht.
Was will man mit einem Namensschnuller, wenn man keine Kinder hat? Muss man wirklich alles verbloggen nur weil man es umsonst kriegen kann? Man sollte nur Produkte testen, die man 1. gebrauchen kann, die 2. zu einem passen und mit denen man sich 3. auch auskennt. Alles andere bringt keinem einen Mehrwert.

*****

10. Dinge, die Firmen falsch machen können.

1. Anfragen ignorieren.
Ignorieren geht gar nicht. Absagen sind vollkommen in Ordnung und für ein begrenztes Budget für Werbung hat auch jeder Verständnis. Wenn es sein muss, geht auch eine Standard-Mail und vielleicht kann man ja einen Test zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht stellen. All das ist besser als ignorieren. Niemand wird gerne ignoriert. Wenn man höflich absagt, bleibt man auch höflich in Erinnerung.

2. Den Kontakt der Blogger untereinander unterschätzen
Die Buschtrommeln unter Bloggern sind verdammt laut und stehen nie still. Das ist das tolle am Bloggen. Da spricht sich manchmal mehr rum, als einem lieb sein kann, auch wenn jemand Mails ignoriert.

3. Massenmails mit öffentlichen Daten
Wenn Firmen mehrere Anfragen auf einmal beantworten wollen, sollten sie unbedingt die Funktion der Blindkopie (BCC) nutzen. Die Namen und Mailadressen von Fremden oder gar vom gesamten Kundenstamm haben in Rundmails nichts verloren. Mich geht es nichts an, wer alles in Kontakt mit Firma XY steht und ich entscheide auch gerne selbst wem ich meine Daten gebe. Leider kommt es immer wieder vor, dass Mails ohne BCC verschickt werden. Der Knaller war mal eine Mail mit 500 (!!) Adressaten. Kliniken, Anwälte, Ärzte, Patienten, da war alles vertreten. Das ist dann ganz großes Kino und ging postwendend an den Datenschutzbeauftragten. Firmen sollten ihre Angestellten dahingehend schulen und es auch nicht immer auf den Praktikanten schieben. Ich hab schon Chefs am Telefon gehabt, die kleinlaut zugaben den Newsletter verschickt zu haben. Also bitte, man adressiert eine Mail an sich selbst und setzt die anderen Empfänger ins BCC-Feld, so bleiben alle Empfänger verborgen.

4. Blogs vorher nicht anschauen.
Firmen sollten sich die Blogs vorher anschauen. Man bekommt schnell einen Eindruck welcher Blogger sich beim Schreiben Mühe gibt und wieviele Leser ein Blog überhaupt hat. Einem Blogger einen 50,- Euro Gutschein zu geben, der eben nur die zwei, oben angesprochenen, Sätze schreibt und 5 Leser hat mag in Ordnung gehen. Wenn man aber dafür einem anderen Blogger mit gut recherchierten Texten und 600 uniquen Besuchern täglich nur einen 10% Nachlass auf einen Einkauf geben will, muss man sich nicht wundern, wenn dafür das Verständnis fehlt und auch das die Runde macht.

5. Zu viele Tester auf einmal anheuern
Man sollte nicht so viele Produkttester auf einmal aktivieren. Wenn in 10 Tagen auf 20-30 Blogs der gleiche Cocktail empfohlen wird, ist es nur noch nervig und keiner liest das mehr wirklich durch. Wenn ich dann am Abend noch die Werbung im Fernsehen sehe, stehe ich auf und streiche es von der Einkaufsliste. Lieber ein paar Tests übers Jahr verteilt, so ist man immer im Gespräch ohne zu penetrant zu wirken.

6. Ankündigungsberichte verlangen.
Es gibt Firmen, die wie oben beschrieben jede Menge Tester auf einmal generieren und dann auch noch mehrere Berichte verlangen, meist in Form von Test-Ankündigungen. Wenn 30 Berichte in 10 Tagen mehr nerven als nutzen, was bewirken dann wohl 60 Artikel? Zu viele Links auf einmal stößt auch Google negativ auf und führt früher oder später zu einer Abstrafung beider Seiten. Zudem bringen Ankündigungs-Berichte keinerlei Mehrwert, weil sie einfach nichts aussagen. Ich sage meinem Mann heute auch nicht, dass ich mich morgen vorm Aufstehen zweimal umdrehe.

7. Nichts investieren wollen
Gerne Werbung und Links auf Blogs haben, aber nichts dafür geben wollen. Man sollte immer einen fairen “Handel” anbieten. 10% Preisnachlass auf ein Produkt ist ebenso tabu wie 100g Tee für 2,50 Euro. Ein Produkt ist nicht in 5 Minuten getestet und ein Artikel auch nicht in 5 Minuten geschrieben. Etwas Recherche, Fotos und gute Texte dauern mit unter mehrere Stunden. Da möchte der Blogger dann nicht noch draufzahlen müssen. Lieber weniger Blogger suchen und denen dafür ein anständiges Produkt bieten, oder zum Beispiel im Falle eines Tee-Shops mehrere Sorten zu Testen anbieten.

8. Die Auswahl der Produkte
Handelt es sich um eine Firma die nur Strümpfe herstellt, kann man auch nur Strümpfe zum Testen verschicken. Schon klar, aber vielleicht kann man den Blogger fragen welche Farbe und Größe er bevorzugt. Wenn ein Blogger ein Produkt bekommt, mit dem er nichts anfangen kann, weil es nicht passt, bringt das niemandem was. Geht es um andere Produkte wie zum Beispiel Lebensmittel, sollte man auch nicht irgendwas rausschicken, sondern nach Geschmack und Allergien fragen. Hier wieder ein Tee-Shop als Beispiel. Noch während der Zusage für einen Test wurde bereits eine Probe verschickt, ohne zu fragen was man gerne trinkt. Angekommen ist ein Schokoladentee und ein Früchtette mit Gummibärchen. Beides konnte ich nicht trinken. Soll ich dann schreiben, der Tee hat mir nicht geschmeckt, vom Schokotee wurde mir sogar schlecht, aber ich empfehle den Shop trotzdem weiter? Hätte ich mir einen Kräutertee aussuchen dürfen, wäre die Chance auf einen positiven Test um einiges höher gewesen. So hat man auf einen Test verzichtet, ja man hatte sogar Angst einen negativen Bericht vorzufinden. Sowas kann man sich schlicht ersparen.

9. Positive Berichte verlangen
Mit einem Gratisprodukt erkauft man sich keine positive Meinung. Jedenfalls nicht bei mir. Ich berichte ehrlich über das Pro und Kontra. Ist ein Produkt gut, wird es auch gut bewertet. Sollte es Kritikpunkte geben, so helfen die den Firmen diese zu verbessern. Eine gute Firma ist für jede ehrliche Meinung dankbar. Wer im Februar alte Weihnachtsmänner an Blogger verschickt und dann verlangt, dass ein negativer Bericht gelöscht wird, macht sich eher lächerlich. Da wäre in großes Entschuldigungspaket der bessere Weg gewesen. Kann man sich doch denken, dass das wie ein Lauffeuer umgeht.

10. Dem Blogger keine Zeit zum Testen lassen.
Ein Test braucht schon etwas Zeit und die Texte wollen wohl formuliert und recherchiert sein. Sofort nach Ankunft des Produktes oder gar schon vorher nachzufragen wann der Artikel online geht, ist unpassend. Gerade bei Kosmetik kann man schlecht nach einem Tag sagen ob die Falten verschwunden sind. Wäre das nach einem Tag der Fall, bräuchte die Firma keinen Produkttest mehr, dann wäre sie unangefochtener Marktführer, stünde im Guinness-Buch und jeder hätte diese Creme bereits. Also bitte nicht ungeduldig werden, die Artikel gehen schon online. Meist hat der Blogger ja auch nicht nur dieses eine Produkt zum Testen.

*****

Das soll es soweit mal gewesen sein. Das soll hier auch nicht nach “Vorschriften machen” oder “Oberlehrer Getue” klingen, sondern lediglich  Denkanstöße geben, was man vielleicht besser machen kann.

Danke an die Kommentatoren, mit deren Hilfe es nun doch noch ein “Die 10…-Artikel” geworden ist.




kostenloses eBook – Produkttest-Leitfaden

Auch diese Beiträge schon gelesen?
  1. Gratis Aufkleber für Blogger und Selbstständige
  2. Böse Überraschung in kostenlosen Blogger-Themes
  3. Produkttests auf Blogs – Sinn und Unsinn
  4. Blogger in Deiner Nähe gesichtet
  5. Blogparade Nervennahrung – was Blogger brauchen
  6. Blogger against Mobbing
↑↑ wieder nach oben ↑↑
Hat der Artikel gefallen? Dann abonniere doch meinen Feed Chaos-Blog RSS Feed abonnieren

Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Kaffeejunkie, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, morgenmuffelig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
Gepostet unter: getestet
Tags: , , , , ,
Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

51 Antworten auf Produkttests – Leitfaden für Blogger und Firmen

  1. Melliausosna sagt:

    Hallo

    Wirklich Klasse geschrieben!

    Gruß Melanie

  2. kleiner_Baum sagt:

    Man sollte meinen, all dies wäre eine Selbstverständlichkeit und sollte jedem klar sein. Das es leider nicht so ist, wird einem ja täglich überall im Netz (und nicht nur dort) vor Augen geführt.
    Vielleicht solltest du diesen Leitfaden als PDF zum Download anbieten, damit jeder ihn neben den Monitor pappen kann und beim nächsten Produkt-Test auch daran denkt. Bei dem einen oder anderen würde das sicherlich gut tun.

  3. Franzi sagt:

    Toller Bericht. Der Leitfaden ist sehr hilfreich für Tester und Firmen. Solltest du direkt festpinnen. ;-)

    LG
    Franzi

    PS: Würde gerne ausführlicher antworten, aber Baby wird unruhig. ;-)

  4. sabo sagt:

    Du sprichst mir in vielem aus der Seele.
    Aber zum Glück (?!?) durfte ich ja auch vor dem Bloggen Ciao-Erfahrung sammeln und erinnere mich immer wieder mit Grausen daran, das ich heulend vor meinem ersten Bericht saß, weil der total abgewatscht wurde.
    Das ist eine Sache, von der ich gelernt hab :D
    Das mit dem PDF find ich einen Klasse Vorschlag ;)
    Was mich noch stört sind zuviele Smilies, das ich das Gefühl habe, auf einem Kindergeburtstag gelandet zu sein, sowie ständige Chat-Kürzel in Berichten. Die haben da meiner Meinung nach nicht viel verloren. Manchmal eingestzt, ist es okay, aber andauernd?
    Nee, muss nicht sein!
    Danke Jutta

  5. Sascha sagt:

    Auch wenn es NUR 8 Punkte geworden sind, finde ich den Artikel spitze. :-)

    LG Sascha

  6. Internetti sagt:

    Klasse Jutta, DAS spricht mir auch ganz tief aus dem Herzen.

    Ich habe aber noch einen Punkt für die Firmen: Ich würde es wünschenswert finden, dass sie doch das eine oder andere mal VOR einer Testerauswahl mal einen Blick auf den jeweiligen Blog werfen.
    Denn es ist schon sehr verwunderlich was für Autoren Zusagen bekommen, während man selber noch nicht mal eine Reaktion erhält.
    Das ist im mom mein ganz großes Ärgernis. Denn so schlecht finde ich mich nicht, dass ich nicht mal Reaktionen erhalte. :-/

    • Sascha sagt:

      Ist das nicht aber besonders teuer? Bei der Vielzahl der Bewerber hätten die Firmen es vermutlich sehr schwer thematisch passende Blogs auszuwählen. Ich glaube da werden nur ein paar Kriterien wie zum Beispiel PR berücksichtigt. Um jeden Blog vorher zu beurteilen brauchen die ja extra Mitarbeiter.

  7. Chaosweib sagt:

    @Sabo und Netti, ich kann eure Punkte gerne noch dazuschreiben.

    @Sascha, hach wie schön, ich hab Dich vermisst.
    Aber nicht so schleimen, wegen Dir ist mein Nudeleintopf angebrannt ;)

    @Tim, ich bin gerade am Basteln, krieg das schon noch hin. Erstmal hab ich es als .doc geschafft.

  8. Sabrina Günther sagt:

    Danke für diesen tollen Bericht!!!!!!!!

  9. Rosenträume sagt:

    Der Artikel ist sehr informativ und aufschlußreich! Vielen Dank dafür!

    Beim Lesen bin ich in Gedanken immer mitgegangen und habe unseren Blog damit verglichen… Ich glaube, wir liegen ziemlich gut im Rennen *zwinker*

    Aber – auch beim Bloggen gilt: Übung macht den Meister!
    Wer keinen Rat annehmen kann, wird sich nicht veändern/verbessern und braucht sich dann nicht zu wundern, wenn die Leser fern bleiben. Ich freue mich immer über ernst gemeinte und in einem ordentlichen Ton angebrachte Kritik/Meinung.

    Auf jeden Fall war mir dieser Artikel ein Tweet wert ;-)

    LG
    Kerstin

  10. SandraK sagt:

    Superklasse :)

    Ich stimme Internetti zu – ich würde mir auch wünschen, dass die Firmen vor einer Zusage in die Blogs schauen. Ich ärgere mich immer wieder, wie man mit 2 Sätzen eine Zusage bekommen kann :(

    Hab da aber noch nen Punkt 9 für Firmen… Firmen sollten bedenken, dass ein Test auch einige Zeit dauert. Man kann nicht ein Produkt verschickt und schon nach spätestens einer Woche einen umfassenden Bericht erwarten.
    Andererseits kann man das aber auch als Punkt bei den Bloggern aufführen. Warum nach neuen Sachen fragen, wenn man noch 20 andere zu Hause liegen hat? In einem gewissen zeitlichen Rahmen sollte sich das Berichten schon bewegen.

    Und noch was fällt mir ein…. Manche Blogs mag ich gar nicht besuchen und bin froh über meinen Feedreader und den weißen Hintergrund. Ich will nicht sagen das mein Theme das Beste ist. Auf gar keinen Fall. Aber muss es denn gleich schreiend rosa-blau-schwarz-gelb-grün sein? Und das alles in einem Blog? Sorry aber bei manchen tun mir schon beim Öffnen der Seite die Augen weh ;)

    Ansonsten fallen mir noch die großen Kosmetikfirmen ein, die von jeder Sorte eine 1ml-Probe verschicken. Aber das hast Du ja schon ;)

    lg, sandra

  11. Mehrunissa sagt:

    Toller Artikel, ich habe ihn gerne gelesen und kann jedem deiner Punkte bedingungslos beistimmen!

  12. Du sprichst uns allen aus der Seele und ich werde deinen Artikel entsprechenden Firmen weiterleiten. Da gab es noch die Sorte von Firmen, die man anschreibt und nachfragt, die dann sagen ja klar super gerne, wir freuen uns auf Deinen Bericht, unsere Artikel kannst Du in Geschäft X, Y und Z kaufen ;-)

    Ja nee, ist klar!

    • SandraK sagt:

      Kommt mir bekannt vor. Firma xy wollte mir einen Artikel für 30 Euro schicken, den ich ausführlich testen sollte. Aber vorsichtig bitteschön, denn nachher sollte ich ihn wieder sauber einpacken, damit sie ihn zum Originalpreis verkaufen können.
      Habe dankend abgelehnt. ….

  13. Ostseenixe sagt:

    Hallo Jutta,

    wie immer ein Klasse Bericht von dir und auch bei diesem sprichst du mir aus der Seele in allen Punkten. Vielen Dank auch für die Verlinkung ;)

    LG Kathrin

  14. Manu sagt:

    Ein wirklich interessanter Beitrag, Jutta.

    Ich muss einfach nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich lese, dass man auf die Rechtschreibung achten soll. Natürlich sollte man das. Unglaublich, dass es anscheinend Blogger gibt, die das nicht beachten.

    Wobei das Korrekturprogramm von Blogger ist Mist, aber man kann sich ja anderweitig behelfen. Und zur Not den guten alten Duden rauskramen. ;-)

    LG

  15. Susi sagt:

    Wow! Ein wirklicher toller Beitrag. Auch ich muss noch einiges lernen, was Produkttests angeht. Mir fehlt einfach die Übung und ich suche mir auch nur Produkte aus, die mich interessieren, sonst lohnen sich die Produkttests weder für mich, noch für die Firma.

  16. Daniel sagt:

    Super Bericht! Habe mich selber bei den Rechtschreibfehlern schon mehrmals erwischt! Meist sieht man es Stunden/Tage später erst. Schachtelsätze also Sätze die über mehrere Zeilen gehen sind auch … . Passiert mir auch des öfteren! :-(

    Zu vertippern im Produktnamen muss ich sagen dass ich mal ein Artikel geschrieben hatte den Google einfach nicht aufnehmen wollte dann habe ich die Überschrift und Url bissel abgeändert (vertippt) und gug war er dann doch noch reingekommen! Vertipper können manchmal auch nützlich sein! Selten aber … .

    Für Blogger könntest du noch aufnehmen, dass es gut wäre nach einer gewissen Zeit nochmal einen Kommentar zu schreiben wo man schreibt ob sich das Produkt auch über einen längeren Zeitraum etabliert hat!

    Ps.: Die Einleitung diesmal war auch etwas länger oder? :-)

    • Chaosweib sagt:

      Ja, manchmal sieht man es nicht sofort. Bei mir kommen schon mal Buchstabendreher raus. Das verbessere ich dann so schnell wie möglich. Ich meinte eher echte Fehler wie zum Beispiel “Hacken” statt “Haken” und “Packet” statt “Paket”. Ich hab schon Sachen gelesen, da kriegst du echt Augenkrebs. ;)

  17. Daniel sagt:

    Ich sag mir immer, solange der Schreiberling so schreibt dass der Lesefluss nicht beeinträchtigt wird und ein neuer Sinn entsteht ist alles okeeeeeeeee!

  18. Isabella sagt:

    hast es wirklich gut geschrieben dein artikel….und danke für dein tipp..

  19. Pingback: Blogartikel schreiben | sabo (tage) buch

  20. Thomas sagt:

    Hallo,

    das ist ein wirklich guter Artikel. Es hat mir Spaß gemacht diesen Artikel zu lesen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Unternehmen ruhig etwas mehr investieren sollten. Im Grunde genommen ist es ja eine Win-win Situation. Der Blogger bekommt für einen guten Artikel Geld und das Unternehmen kann sein Produkt besser absetzen. LG Thomas

  21. Line sagt:

    Super Tipps. Vielen Dank. Habe gerade angefangen zu Bloggen und finde das toll was du geschrieben hast.

  22. Janett sagt:

    Ich würde noch aufnehmen, das man, sofern man für etwas gebloggtes Geld bekommt, dies auch versteuern sollte.

    Und was ich auch noch recht wichtig finden würde ist die Tatsache, das man Testobjekte nicht “öffentlich” und zeitnah zu Geld machen sollte… (wobei das auf jeden Fall was mit dem eigenen Gewissen zu tun hat)

    Sonst finde ich die Anregungen super.. Danke für dieses tollen Beitrag !!

    • Sandra K. sagt:

      Nicht nur versteuern sollte, sondern sogar muss ;)

      Das mit dem zu Geld machen finde ich auch total nervig. Für mindestens einen Shop den ich kenne, war das auch ein Grund, keine Testmuster mehr an Blogger zu schicken. Leider wird sich das kaum verhindern lassen, denn verboten ist es nicht. :(

  23. williwilli sagt:

    Hallo Chaosweib,

    der Artikel ist richtig Klasse. Ich könnte den so wie er ist kopieren und in meinem Blog übernehmen. Mach ich natürlich nicht.

    Viele Grüße

  24. winzieee sagt:

    Super Seite. :)
    Ich werd Dir mal folgen.

  25. Mal wieder ein hervorragender Artikel von dir!
    So etwas sollten sich viel mehr Leute durchlesen!
    Danke dafür! :) (wieso fällt mir sowas eigentlich nicht ein?! ;) )

    Liebe Grüße!

  26. Björn sagt:

    Moin! Dein Leitfaden als E-Book ist echt klasse, ich beginne gerade damit auch Produkte in meinem Blog vorzustellen und zu testen. Manchmal bin ich allerdings baff inwiefern eigentlich Selbstverständlichkeiten wie Ortographie dann doch noch immer wieder erwähnt werden müssen – wichtig fand ich auch, dass es hier doch letztlich um eine Dienstleistung geht, von der beide Seiten (Blogger & Firmen) profitieren sollen, und nicht darum einfach günstig an Produkte, bzw. glaubwürdigen Content zu kommen…

  27. Pingback: Blogger Relations – Teil 3 | Von Sponsored Posts bis zu Kampagnen: Alles, was geht… | . NetzFaktorei

  28. Oko sagt:

    Toller Artikel, vielen dank dafür!

  29. Natty sagt:

    Zu erwähnen ist auch, dass man auch den Wert der getesteten Produkte versteuern muss.

  30. Sandra K. sagt:

    Nicht unbedingt. “Mein” Finanzamt will die Waren nicht (mehr) sehen, die interessiert nur noch das Geld. Aber ich hab teilweise das GEfühl, dass das jedes Finanzamt anders handhabt. Man sollte auf jeden Fall davon ausgehen…. ;)

    Hab aber auch noch was zum Einfügen. Keimling hat ja im Moment die perfekte Vorlage geliefert, wie man es als Firma nicht machen sollte:
    - ungefragt Zahnpasta und 2 Bücher verschickt – das wäre ja nicht so schlimm, aber einige Blogger haben nun schon das 3. Mal den Büchersatz zu Hause.
    - einen Brief mit der Anrede “Lieber Blogger/liebe Bloggerin”, nichts persönliches
    - Kein Ansprechpartner, keine mail-adresse oder Telefonnummer im Anschreiben. Nur das Keimling-Logo zeigt, woher es kommt
    - Anweisungen zum richtigen Verlinken. Dabei darf die Zahnpasta nicht verlinkt werden, sondern es muss auf einen 650 Euro teuren Mixer verlinkt werden. Über den soll man auch gleich noch 2-3 Sätze schreiben, weil die Kunden den ja so toll finden. Aber über die Zahnpasta mgl. auch berichten.
    - Anweisungen, wo das Posting überall zu teilen ist.

  31. Benjamin Krauss sagt:

    Hallo Jutta,
    Vielen Dank für die Hinweise. Da wir gerade eroieren, Blogger unsere Seite testen zu lassen, war mir Dein Blogartikel eine große Hilfe bei der Vorbereitung.
    Ich werde Deinen Blog als Vorlage für eine interne Arbeitsvorlage nehmen und mich gerne beizeiten bei Dir für ein Testing melden.
    Viele Grüße aus Berlin
    Benjamin

  32. Grit sagt:

    Hallihallo,
    ich finde diesen Artikel einfach nur ausgesprochen gut!
    Ich teste hin und wieder selber Sachen (aber nicht vordergründig als Thema meines kunterbunten Blogs) und kann nur sagen, dass Deine Veröffentlichung den Nagel auf den
    Kopf trifft. Herzlichen Dank dafür.
    Schöne Grüße,
    Grit
    PS: Ich hoffe, es ist DIr Recht, dass ich Deinen Artikel in meinem Post hier verlinkt habe:
    http://wundermurmel.blogspot.com/2012/03/produkttests.html

  33. Danke für den informativen Leitfaden…ich werde einige Dinge auf jeden Fall mal überprüfen und sehen ob ich alles richtig mache :-) Hast du sehr schön geschrieben.

    LG Eva

  34. Tami sagt:

    Toll beschrieben, konnte das ein oder andere mitnehmen und werde dies ab jetzt beherzigen. Viel Spass weiterhin mit Deinem Blog und eine schöne Weihnachtszeit wünscht Dir

    Tami

  35. Chiara sagt:

    Bin gerade über Google auf dein Text gestoßen und muss dir einfach zu stimmen und Dampf ablassen.
    Ich hatte von einer Firma das Angebot bekommen, Produkte zu testen. Ich hab mir das Getränk angeguckt und ich war ganz zufrieden und wollte dannach sogar sehr gerne testen und hatte mich auf das Paket gefreut. Immer wenn ich ein Paket zum testen bekomme, probiere ich gerne sofort. Ich bin nicht so eine, die das erstmal stehen lässt. Und was sehe ich als ich auf das Haltbarkeitsdatum schaue? Seit 5 Tagen abgelaufen! Ich hab mich ziemlich verarscht gefühlt und hatte einfach nur das Gefühl das bei mir Produkte abgeladen wurden, die sich eh nie mehr verkaufen liesen würden. Und ich hatte natürlich schon vorher davon gekostet, bevor ich aufs Haltbarkeitsdatum geguckt habe. Ich hatte zwar keine Bedenken, dass ich jetzt sterbe oder so ein Quatsch, aber dannach gabs ja eine Mail von mir an die Firma, wo ich richtig Dampf abgelassen habe. Als Antwort kam dann, ich solle mein Testbericht nicht veröffentlichen und auch nichts öffentlich machen oder so etwas ähnliches. Dannach hatte ich mich ja schon geärgert, dass ich die Firma darauf angesprochen hatte und einfach nicht sofort auf mein Blog geschrieben habe, dass die Firma mir abgelaufene Sachen schickt.
    Dannach hatte ich einfach keine Lust auf doofe Mails der Firmen oder “entschädigung” und habs einfach gelassen wie es ist. Aber sowas finde ich echt total daneben und sollte als Punkt 11 in deiner Liste aufgenommen werden :D

  36. Chiara sagt:

    Was ich auch noch schlimm finde, ist wenn ich auf einmal Frau Becker heiße. Das ist mir mehr als genug passiert und ich heiße nicht mal ansatzweise Frau Becker.
    Meine Schwester heißt Antea und wir vielleicht in jedem 5 Brief als Aneta angesprochen Gut Möglich, dass die Firmen denken man hätte sich vertippt.

  37. Vicky sagt:

    Hab deine Regeln gerade mit großem Interesse gelesen und finde du hast vollkommen recht. Habe auch mit Tee schlechte Erfahrungen gesammelt :(

  38. Mamamulle sagt:

    Toller Bericht – hat mir auch ein bisschen geholfen, da ich gerne Produkte teste.

    Lg vom Mamamulle-Blog (:

Teile anderen Lesern mit, was du denkst

Verzichte auf Werbe- und Signaturlinks, unflätige Sprache und Beleidigungen. Ich behalte mir vor Kommentare mit Links, die nicht zu Blogs führen und/oder Keywords als Namen verwenden zu editieren oder zu löschen! ↑↑ wieder nach oben ↑↑

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>