Produkttests auf Blogs – Sinn und Unsinn

Test-Taste Der Aufreger der letzten Woche war ein Beitrag über Produkttester. Dieser wurde unter eben solchen dann auch prompt aufs heftigste diskutiert. Die Stammleser hier wissen, dass auch ich gerne Produkte teste und darüber blogge. Dem Artikel stimme ich in manchen Punkten zu, aber bei weitem nicht in Allen. Ich habe mir dann mal ein paar Gedanken über den Sinn und Unsinn von solchen Blogbeiträgen gemacht.

Man mag über das Thema denken wie man will, aber diese Art von Beiträgen wird von Firmen wirklich gewünscht. Glaubst du nicht? Dann schau mal zum Beispiel hier oder hier. Es ist nämlich gar nicht so, dass die Blogger immer nur die Firmen anschreiben, nein die Firmen kommen auf die Blogger zu. Nicht selten bekomme ich Mails in denen steht: „Wir sind auf ihren Blog aufmerksam (Suchmaschine, Blogroll) geworden und finden er passt zu unserem Produkt. Wir würden gerne…..“ Manchmal schreiben sie einen sogar mehrfach an. Und nicht immer geht es dabei um Produkte zum Anfassen, Aufessen und Anprobieren. Nein, oft werden auch einfach Dienstleistungen oder andere Online-Angebote gestestet. Ich nenne diese Tests aber jetzt extra mal Blogbeiträge und nicht Produkttests. Warum wird im Laufe des Artikels klar, hoffe ich… 😉

Braucht die Welt solche Artikel?

Es gibt im Internt einige Marktforschungsunternehmen wie zum Beispiel  trnd, bopki, probierpioniere & Co. Es gibt Unternehmen wie Trigami und hallimash, die sich nur damit beschäftigen Blogger und Firmen zusammenzubringen. Oh, es gibt wahrlich viele davon. Diese suchen in großem Stil für Firmen Produkttester. Bevorzugt welche, die im Internet agieren und über das Produkt berichten. Sie stellen die Produkte zur Verfügung und lassen diese von ganz vielen Usern testen. Nicht selten werden 1000 Leute und mehr gesucht. Bei meinem letzten bopki Test waren es sogar 4.500 Tester. Wohlbemerkt für ein einziges Produkt, eine Anti Aging Lotion. Stichwort: Marktforschung und Mundpropaganda

Marktforschung und Werbung ist sehr teuer, da gibt man dann schon mal gerne das zu bewerbende Produkt raus. Je nachdem erfährt das Unternehmen dann wie der Kunde mit dem Produkt zurecht kommt. Wie es schmeckt, wie er es verträgt, ob es gefällt und ob es überhaupt verlangt wird. Also ob die Leute es auch kaufen und brauchen. Oft sind diese Produkte noch gar nicht fest am Markt platziert und es könnte sogar sein, dass bei einem negativem Ergebnis die Produktion um- oder gar ganz eingestellt wird. Das ist bei den Firmen von großem Interesse und man mag es nicht glauben, aber manche Firmen freuen sich tatsächlich über Kritik und zahlen sogar Geld dafür!!

Was sollen all diese Tests?

Aber ich muss doch nicht hunderte Male lesen, wie ich eine Tüte Milch richtig öffne. Stimmt, das muss du nicht, obwohl ich da gerade bei Milch schon die haarsträubensten Konstruktionen gesehen habe und jedes Mal erneut zusammenzucke, wenn wieder ein Verschluss verschlimmbessert wurde. Doch wer glaubt, es ginge bei dem Ganzen nur um die Produktbeschreibung, der hat das Internet nicht verstanden. Stichwort: Linkbuilding und Backlinks

Da in jedem Blogpost ja auch noch ein, zwei oder drei Links zu der Firma stecken, beeinflusst das natürlich das Suchergebnis. Je mehr Links eine Firma aufbauen kann, desto weiter oben wird die Firma in den Suchmaschinen gelistet. Und genau DAS nennt man eine gelungene Werbung im Internet. Links generieren um möglichst vor der Konkurrenz zu landen. Es ist nämlich erwiesen, dass beim Suchen in den meisten Fällen der erste Link angeklickt wird. Zumindest aber einer auf ersten der Seite, oder wie oft blätterst du bis Seite 27?

Und was nutzt mir das, wenn der Blog doch gar nicht meine Zielgruppe hat?

Das muss er doch auch gar nicht. Das Internet ist eine ganz komische Sache und wer sich damit nicht beschäftigt, der stellt solche Fragen. 90% der Besucher eines Blogs kommen nämlich von Suchmaschinen, wie Google, Yahoo, Bing oder Schiessmichtot. Es soll davon sogar welche in Japan, Neuseeland und Amerika geben, aber das nur am Rande.

Selbst wenn ich als Mann einen Technikblog mit ausschließlich technikbegeisterten, männlichen Lesern habe, kann ich sehr wohl nützlich für eine Firma sein, die Bio Babynahrung herstellt. Wieso? Besorgte junge Mütter wollen nichts falsch machen und nur das beste für ihr Baby. Was tun sie also? Richtig, sie googeln, yahooen oder bingen. Wurscht wie es sich schimpft, sie alle SUCHEN und zwar im INTERNET. Und was finden sie dort? Ja genau, meinen Beitrag zur Bio Babynahrung und schwupp hab ich Zielgruppe auf dem Blog. Die Mutti freut sich um so mehr, wenn sie dann noch von einem Verbraucher (ich könnte ja auch Vater sein) lesen kann, dass die Babynahrung keine Konservierungsstoffe enthält, am Babypo keinen Ausschlag produziert und das Kind zufrieden und gesättigt durchschlafen lässt. Oder auch das Gegenteil, dann kauft sie die nämlich gar nicht erst.

Je mehr Blogs nun über diese Bio Babynahrung berichten, desto mehr Treffer und Meinungen hat die Mutti bei ihrer Suche gefunden. Wenn du 93 x liest, dass die Bio Babynahrung schmeckt und gut vertragen wird und 7 x steht da schmeckt nicht, was tust du dann? Also, ich würde sie dann kaufen, da es sich bei den 7 wohl um Einzelfälle handelt und ich mir meine eigene Meinung bilden möchte. Schreiben aber 93 die Babynahrung ist echt übel und nur 7 sagen, dass sie gut ist, dann würde ich eher nach einer Alternative Ausschau halten. So ein Beitrag hilft also auch bei der Kaufentscheidung.

Was soll das denn, wenn eine Firma weiß, dass sie getestet wird?

Ein weitere Einwand ist oft, was denn so ein Test, bei dem man eine Firma um ein Testobjekt bittet, für einen Sinn macht? Die Firma weiß doch dann, dass sie getestet wird und gibt sich besonders viel Mühe. Ein Einwand, den ich nachvollziehen kann, so sollte man ja auch meinen. Und ist das nicht auch der Sinn von Werbung? Hast du schon mal gesehen, dass Henkel einen Werbespot über ein Waschmittel dreht, bei dem die Flecke in der Wäsche bleiben? Aber dem ist gar nicht so, dass die sich alle Mühe geben. Es gibt Firmen, denen ist das offenbar völlig egal, die denken gar nicht so weit. Ein Beispiel dafür war meine Geburtstagstorte aus dem Internet. Wie da zu lesen ist, hatte ich einen Torten Versand getestet und durfte mir eine Torte mit Wunschmotiv usw. aussuchen. Ich habe Torte X ausgesucht und hab nicht schlecht geschaut wie Y hier ankam. Obendrein war sie auch noch trocken und hatte zu wenig Füllung. Und auch, wenn ich nichts dafür zahlen mußte, ist das ein Grund eine Bewertung nicht positiv ausfallen zu lassen. Und ob man es glaubt oder nicht, die hatten bereits eine Weile zuvor 3 weitere negative Blogbeiträge erhalten. Also, ich hätte nach dem ersten meine Angestellten rund gemacht und die Mängel behoben.

Oft glauben die Menschen, dass man alles nur positiv bewertet, nur weil man ein Gratisprodukt erhalten hat und es doch somit kein aussagekräftiger und ernstgemeinter Test sei. Das ist korrekt, denn auch ich lese in der Tat dusselige „Produkttests“ von gerade mal 5 Zeilen in denen alles, aber auch wirklich alles hochgelobt wird. Manche trauen sich auch einfach nicht kritisch zu sein aus Angst vor der Reaktion des Anbieters.

Aber das ist ganz sicher nicht die Regel und da ist es mir ganz wichtig, dass man Blogger bitte nie über einen Kamm scheren sollte.  Bei mir erkauft sich niemand mit einem kostenlosen Produkt eine Bauchpinselei. Nur mit Qualität kann man mich dazu bringen einem Produkt die volle Punktzahl zu geben, aber auch das ist selten. Irgendetwas ist doch immer und wenn es der Preis ist, der zu hoch ist. Dann gibt es eben nur noch 4 von 5 Sternen. Ich habe hier schon öfter „negativ“ berichtet und ich lege großen Wert darauf, dass das meine ehrliche Meinung ist und ich glaubhaft bin. Bei mir haben schon Firmen einen Rückzieher gemacht, als ich betonte ehrlich zu bewerten. Ich denke, das spricht dann für deren Produkte 😉

Produkttester sind doch nur Schnorrer.

Produkttester sind auch keine Schnorrer, wie auch oft behauptet wird. Im Gegenteil, wir verschaffen der Firma nicht nur verdammt viel Werbung. Beiträge werden via Blog, Twitter, Facebook und RSS verbreitet und je mehr Abonnenten, Besucher, Follower und Fans ein Blog hat, desto größer die Reichweite. Man sollte sich den Blog also vorher auch mal ansehen um zu sehen wieviele Leser und Abonnenten er hat. Manche lassen sich sogar die Blog-Statistik schicken und ich lege oft Referenzbeiträge bei.

So ein Test kostet auch eine ganze Menge Zeit für die man wohlbemerkt in den meisten Fällen nicht bezahlt wird. Man darf im günstigten Fall das Produkt behalten, sozusagen als Aufwandsentschädigung. Doch Vorsicht, das ist bei weitem nicht immer so.

Manchmal soll man das Testobjekt nach dem Test wieder fein säuberlich verpacken und zurückschicken, damit die Firma es wieder zum vollen Preis verkaufen kann. Oder man bekommt nur 10% auf den Einkaufspreis erlassen. Es gibt sogar Firmen, die schreiben einem, dass man ihre Produkte sehr gerne testen und darüber berichten darf. Sie geben einem dann noch wertvolle Tipps in welchem Geschäft man die Produkte kaufen kann und man sollte doch bitte den Link schicken, sie freuen sich dann. Aber keine Bange, all das sind Firmen über die ich ganz bestimmt nicht berichte.

Fazit

Ein Produkttester testet einfach aus Leidenschaft. So wie andere Briefmarken oder Fussel aus ihrem Bauchnabel sammeln, so sammelt er eben Produkte und Erfahrungen. Es ist doch toll, wenn man die Möglichkeit hat Dinge zu probieren/testen, die man sich vielleicht nicht getraut hätte zu kaufen. Der eine sitzt gerne mit Chips und Bier faul auf der Couch, der andere schreibt lieber drüber. Jeder Jeck ist anners und für jeden Jeck gibt es eine Daseinsberechtigung.

Fakt ist: Blogger sind ein gerngesehener Werbepartner, sonst würden Firmen die nicht zu Tausenden suchen. Wer damit nichts anfangen kann oder das Prinzip nicht versteht, soll es halt lassen. Aber der muss auch nicht mit Gewalt versuchen alles madig zu reden und mit Argumenten ankommen, die wie hier zu lesen, gar keine sind. Man kann im www nämlich ganz leicht aneinander vorbeigehen ohne sich weh zu tun.

Erkenntnis des Tages: Es gibt sinnvolle und sinnlose Produkttests, aber beide haben eines gemeinsam, den Linkaufbau für die Firma.


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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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36 Antworten auf Produkttests auf Blogs – Sinn und Unsinn

  1. Janett sagt:

    Ich finde deinen Bericht richtig gut. Ich selbst teste gerne und mal bezahlt, mal unbezahlt. Ich denke aber auch, das es wichtig ist, das man vernünftig darüber berichtet. Ein Produkttest in dem nur geschrieben wurde, danke das ich testen durfte und ein zwei Fotos ist für mich kein Shop und Produkttest. Ich finde es wichtig, auch über Versandkosten, Bezahlungsmethoden und Lieferzeit zu berichten, denn das ist es, was bei Shops auch wichtig ist..

  2. sabo sagt:

    Treffer, versenkt!
    Ich grübel nur, ob es heißt „Was nutzt es mich…“ Oder „was nutzt es mir…“ ? Hm.
    Ansonsten stimme ich Dir 100% zu. Aber das weißt Du ja 😉
    LG, Sabo

  3. testpilotin sagt:

    Moin,

    das war für mich der bisher beste Beitrag zu dem Thema. Mich hat das Thema in den letzten Tagen auch beschäftigt (wegen dem oben genannten Artikel). Aber ich hätte es nicht so treffend ausdrücken können.

    Schönen Tag noch

  4. Melliausosna sagt:

    Hast du wirklich gut geschrieben

    LG Melanie

  5. summer31 sagt:

    Hallo,
    sehr gut geschrieben. ich kann dir in allen nur zustimmen. Du hast alles treffend auf den Punkt gebracht.

    mfg
    summer31

  6. Aleksandrah sagt:

    Ich teste hin und wieder auch diverse Produkte. Nicht alle schaffen es in meinen Blog, viele Firmen geben sich auch mit intern auszufüllenden Fragebögen zufrieden etc. Ich habe aber schon vorher immer gerne Neues ausprobiert, als es noch keine Gratisprodukte dafür gab und davon erzählt und meine Empfehlung ausgesprochen oder eben auch nicht.

    Tatsächlich nerven mich allerdings die Blogger, die einzig zu dem Zweck bloggen, um möglichst viel Zeugs anzusammeln, egal ob es sie nun interessiert oder nicht. Außerdem finde ich schon, dass die getesteten Produkte bei nicht reinen Testerblogs zu den restlichen Themen passen sollten, sonst macht es das Ganze für mich unglaubwürdig.

    • Chaosweib sagt:

      Na ja, in einem gemischten Blog hat man da schon ein bisschen Spielraum, was die Themen und Produkte angeht. Ich käme aber auch nicht auf die Idee einen Herrenschneider zu testen. Teste auch hier nur Produkte, die ich mag und gebrauchen kann. Muss mir ja nicht die Wohnung zumüllen.

      Ich erlaube mir aber auch kein Urteil über die, die alles verbloggen, was sie kriegen können. Nur wenn die dann zwei Sätze dahin klatschen ohne Sinn und Verstand, dann werde ich sauer.

  7. Melanie sagt:

    Klasse Bericht!!!!

    Du hast es wirklich gut auf den Punkt gebracht!!!! Gefält mir 🙂

  8. Daniel sagt:

    Das Thema wird garantiert so ein Thema wie „Was war eher Ei oder Huhn“, „E10 oder Super“ bzw. „follow oder nofollow“! 😉
    Guter Artikel und deswegen komme ich zu deinem Blog! 😉
    Der Ray der Schreiberling des Artikels hat vermutlich nichts vom Seo verstanden was man ihm beim installieren seines Shops vor besagten 2 Monaten mit gegeben hat! Sobald sein Newbie-Bonus wegfällt kommen da keine 150 Besucher am Tag mehr vorbei! Es interessiert google überhaupt nicht ob bei einem Link ein positives oder ein negatives Feedback gegeben wurde! Linktext und Link sind ausschlaggebend! Links von Blogs sind aus dem Artikel, und andere … . Egal!

    Persönlich würde ich einen Shop anders testen als ein Produkt aber ich denke das würde fast jeder Blogger so sehen nur eben der Ray nicht! Für meinen Teil kaufe ich mir für gewöhnlich das Produkt und schreibe dann drüber! Passt es nicht, dann bringe ich das Produkt zurück! Hat den Vorteil ich muss niemanden Danke sagen und einen Bückling machen!

  9. gafi1 sagt:

    das ist ein richtig toller Beitrag ! Sehr treffend berichtet, wirklich toll 😉 !
    Glg Gabi

  10. elschummi sagt:

    Du sprichst aus, was ich über diesen Beitrag von Ray denke. Genau den Punkt getroffen. Du sprichst mir aus der Seele.

    Toll gemacht, echt klasse.

  11. Sylvi sagt:

    Hej Chaosweib,

    ich kann sowieso nie diese Diskussionen verstehen, worüber gebloggt werden darf, in welchem Umfang oder in welcher Frequenz. Jeder Blogger ist Herr/Frau seines Blogs und es kann ihm doch wurscht sein, ob es dem einen oder anderen nicht passt. Selbst wenn nur 5 Besucher auf meine Seite kommen sollten – letztendlich zählt doch, ob ich Spaß am Bloggen habe, oder?
    Okay, möchte ich damit Geld verdienen, sind 5 Besucher etwas wenig und dann müsste ich mir wohl ein paar Gedanken machen 😉

    Ich zähle nicht gerade zu den „Fans“ von Produktbeiträgen, aber (muss jetzt ein wenig lachen) ich habe mir deinen Kaffeebeitrag schon alleine wegen der Video-Vorführung angeschaut und gelesen, weil mich einfach interessiert hat, wie Du es umgesetzt hast 🙂
    Also lassen wir doch einfach die Kirche im Dorf, wenn mir ein Thema nicht zusagt – sei es ein Produktest-Beitrag, eine Lebensbeichte, oder ein WordPress-Tutorial – dann lese ich ihn einfach nicht.
    So habe fertig! 😉

    Lieben Gruß
    Sylvi

  12. Ma Muetze sagt:

    Toll auf den Punkt gebracht und eine prima Reaktion auf den entsprechenden Beitrag. Du sprichst uns allen aus dem Herzen. Vielen, lieben Dank!

  13. Sunny69 sagt:

    Du hast mal wieder,wie so oft, den Nagel auf den Kopf getroffen und sehr gut verpackt. Ich halte es auch weiterhin so, das ich nur Produkte teste, die für mich persönlich von Interesse sind. Dadurch macht der Bericht Spaß und man hängt ev. auch gerne mal ein paar Minuten mehr rein.
    Wenn Tester per Aufruf gesucht werden und das Produkt oder der Shop zusagt, warum nicht? Ich bin allerdings auch nicht traurig, wenn ich nicht 2372 Testerin von z.B. Brühwürfeln bin. Sprich, wenn ja gut, wenn nicht auch okay, es ist ja nicht so, das es nicht noch andere interessante Themen gibt.
    Interessant hast du auch beschrieben, warum die Firmen in jedem Fall etwas von einem solchen Test-Blogbeitrag profitieren. Bei manchen Dingen muss man eben doch noch ne ganze Runde weiterschauen, um alles zu begreifen.
    Sehr schön 🙂

  14. Ray sagt:

    So, jetzt bin ich da und stehe Rede und Antwort. =)
    Ich habe mich durch Deinen Blog gelesen und ein paar Bemerkungen. … Keine Panik… es wird alles gut 😉
    Es ist richtig das es Firmen gibt, die zig Produkttester suchen um Studien zu Ihren Produkten zu machen. Die sind sogar ganz schön clever… weißt Du, früher war es mal so, da wurden von den Firmen (wenn sie es nicht selbst gemacht haben) Marktforschungsunternehmen beauftragt, dieselben wie heute auch im Übrigen, um ein Produkt zu testen, das Marktforschungsinstitut hat daraufhin in Zeitungen annonciert um Tester zu bemühen die sich bereit erklären an einem Test oder einer Studie teil zu nehmen. Neben den Produkten, welche die Firma zum Testen bereitstellen musste, wurden auch noch die Tester oder Probanden bezahlt und das Marktforschungsinstitut noch dazu.
    Was meinst Du wie diese Firmen sich heute die Hände reiben das die Blogtester nicht mehr verlangen als das Produkt. 😉 Aber dabei ist auch nur eines wichtig. Beide sind mit der Situation zufrieden und glücklich. Nur darauf kommt es an.
    Beim Thema Linkbuilding muss ich Dir leider wiedersprechen. SeoSenioren werden jetzt sagen „WISO?“ … naja, weil die Zeiten vorbei sind in denen jeder Link zählt. Nachdem Google nun schrittweise den PageRank (Ein Taschentuch all denen reich, die sich so viel Mühe gegeben haben um einen PR4 zu schaffen) abschafft und eine PR4- oder PR5 Seite oft von Seiten mit PR0 im Google Listing überholt wird sind auch Backlinks zurzeit sehr gefährlich wenn es die falschen sind. Zum Beispiel nützt uns als Kindermodeboutique kein Backlink auf einer Seite für Autoersatzteile etwas. Oder ein Backlink auf einer Seite die mehr als 10 externe Links hat. Da ist der Google Algorithmus schon sehr viel weiter entwickelt worden als Deine Aussage einfach so unkommentiert zu lassen.
    Primär sollte man uniquen Conten haben, davon ausreichend, eine schon lange angemeldete Domain und…… Das ist er falsche Blog dafür…. Sind eigentlich alles Basics die man drauf haben sollte. Einfach mal bei http://www.google.de nach SEO suchen. Das gibt es ausreichend Informationen um seinen Wissensstand auf den aktuellen Stand zu bringen. Das Internet ist eine ganz komische Sache und wer sich damit nicht beschäftigt, der kommt zu solchen Falschaussagen. 😉
    …Wenn du 93 x liest, dass die Bio Babynahrung schmeckt und gut vertragen wird und 7 x steht da schmeckt nicht, was tust du dann?…
    Mich wundern das es da draußen wirklich Menschen gibt die ernsthaft denken das eine Mutter sich 93 Blogs durchliest wo jeder Bloger , wenn er gut beschreibt eine DINA4 Seite Text verwendet, um anschließend eine Flasche Babynahrung für 0,85 Euro zu kaufen. Ich glaube jetzt musst Du selber laut lachen über das was Du geschrieben hast.
    Aus diesem Grund habe ich in meinem Beitrag Bewertungsplattformen (z.B.Ciao) erwähnt, die ich echt super finde. Ein Produkt, 100 Meinungen, 5 Sterne … Super… So schnell kann man sich informieren!
    … Bei mir erkauft sich niemand mit einem kostenlosen Produkt eine Bauchpinselei….
    Das ist wirklich sehr löblich und ich würde mir wünschen es wäre immer so.
    … Produkttester sind auch keine Schnorrer, wie auch oft behauptet wird…
    Das ist echt witzig… weil das habe ich nie behauptet. Aber weißt Du wo ich das gelesen habe? In einem Blog, mit ähnlicher Überschrift. Ich glaube es war „Sind Produkttester Schnorrer“. Das witzige dabei war, das dieser Bloger sich nicht nur selbst diese Frage stellt, was mir schon verdächtig vor kommt… ist es Einsicht?… Nein, Einen Absatz weiter werden Firmen die nichts kostenlos geben als „Das sind geizige Firmen“ bezeichnet. Akzeptiert doch einfach wenn die Firmen euch nichts für Lau geben weil Ihnen der Blogbeitrag einfach nicht das Geld Wert ist was das Produkt kosten würde. Dann ist die Welt auch heil.
    Mein Fazit: Dein Beitrag hat mich in meinen Argumenten bestätigt und dafür erst einmal Danke. Im Gegenteil, Es sind ja noch zwei Argumente nun mehr. Aber so lange Ihr euch dabei wohl fühlt und Firmen die den Weg mit euch nicht gehen wollen, nicht durch den Kakao zieht, ist doch alles Okay, denn in einem Punkt sind wir uns dann doch noch einig. Das WWW ist groß genug für uns alle. 😉
    Herzliche Grüße

    • Chaosweib sagt:

      Ich dachte schon, du bist verschütt gegangen. Meine Domain ist übrigens über 6 Jahre alt, das nur dazu 😉

      Und dann wäre da wieder das Problem alle über einen Kamm zu scheren. Man muss auch nicht denken, dass ein Blogger nur eine Flasche Saft verlangt/bekommt, wenn er einen „Produkttest“ schreibt. Der Artikel beschreibt zwar die Flasche Saft, aber meine Miete zahle ich damit ja nicht 😉 Solche Bloggerwerbung hat schon auch ihren Wert, vorausgesetzt der Blog ist gut.

      Und natürlich hast Du Recht mit den 93 Tests, die die Mutti nicht liest, das war auch nur ein Beispiel. Wenn ich mir einen neuen Fernseher kaufe, lese ich schon ein paar davon und ich schaue bei Amazon in die Bewertungen, aber nie und nimmer bei Ciao, denn da war ich 5 Jahre lang Autor und weiß, was da abgeht. *lach*

      Ich ziehe auch niemanden durch den Kakao und schon gar nicht eine Firma weil sie nichts geben will. Erstens bitte ich nicht um Produkte und zweitens ist eine Absage eine völlig legitime Sache.

      Ansonsten sind wir uns wohl einig, dass wir uns, zumindest bei dem Thema, nicht einig sind. Aber gerade das macht es ja so interessant 😉

  15. Ray sagt:

    @ Daniel:

    Was zuerst da war, Huhn oder Ei, kann ich Dir nicht sagen. Bei Deinen anderen zwei Fragen helfe ich Dir aber gern weiter. “E10 oder Super”… Naja, durch seine Beschaffenheit können, nicht müssen, aber können eben Motoren schaden nehmen bedingt durch die Wasserbildung die letztendlich die Oilqualität vermindert und so die Reibung erhöht. Das war jetzt sehr stark vereinfacht, aber ich wollte das Du es verstehst. “follow oder nofollow”! Ganz klar muss es ein gesunder Mix aus beiden sein. Aber das ist echt nicht neu und wenn Du möchtest gebe ich Dir gern auch telefonischen Support zum Thema SEO. Da können wir diese Fragen gern durchgehen. Ja? Meine Telefonnummer findest Du ja auf unseren Seiten. 😉
    Auch Dir Herzliche Grüße
    Ray

  16. Ray sagt:

    Wir sind uns sogar bei noch etwas einig wie ich gerade feststelle. Du sprichst den Fernseher an. Das sind nun wirklich Dinge, wo auch ich und viele andere unserer Bekannten gerne im Internet ausführliche Tests lesen. Diese dann vergleichen um zu einem Urteil zu kommen. Denn mal eben 3000 Euro für einen TV ausgeben um dann zu merken das die Menüs zu kompliziert sind und der Ton auch nicht das wahre ist da sehe ich auch echt Bedarf. Das selbe gilt für Reisen. Auch da checken wir vorher fleißig die Hotelbewertungen der Urlaubsgäste. Das ist eine super Sache und so sind wir auch noch nie rein gefallen. Aber bei der Bodylotion oder dem Kaffeepad wirst Du es nicht schaffen mich vom Gegenteil zu überzeugen. 😉

    Herzliche Grüße
    Ray

    • Chaosweib sagt:

      Wir sind uns noch bei etwas einig? Skandal! Sowas geht ja überhaupt nicht. *lach*

      Wäre ja auch langweilig, wenn immer alle gleicher Meinung wären und ich liebe ja diese Diskussionen. 😉

      Schönes Wochenende und schau mal wieder rein 😉

  17. CeKaDo sagt:

    Ich teste selbst ab und zu Produkte und stelle die Tests im Blog ein. Die Firmen schreiben mich an und bitten um den Test, weil sie auf mich aufmerksam geworden sind. Meine Rezensionen sind fair für alle Seiten, immer ehrlich und sehr ausführlich. Über den Erfolg in Sachen Kauf erfahre ich nie etwas, doch rund 6.000 Besucher am Tag und die knapp vierfache Menge an Suchmaschinen-Hits dürfte schon etwas erreichen.

    Allerdings habe ich mich eine Zeit lang auch mit trnd und Co. vergnügt und wurde dort zunächst gut, dann immer seltener beauftragt, weil ich nicht die Zielgruppe war (ich habe den Grund erfragt!). Von daher bringen mir die freien Tests mehr.

    Angebote für virtuelle Dienstleistungen lehne ich ab, ich teste nur das, was ich wirklich testen kann. So verweigere ich Angebote, über ein Hotel im Süden zu berichten, wenn ich dort noch nie wahr und auch keinen Hotelgutschein vorher bekomme. Doch Werkzeug, Bücher, Videos und wie zuletzt einen Katzenkratzbaum teste ich gern und auch ausführlich.

    Meine Vorteile davon sind mehr Besucher, die Verbreitung meines Namens als Produkttester und natürlich die kostenfrei Nutzung des Produktes. Ich warte jetzt nur noch auf Tests aus dem Bereich Technik, der mein eigentlicher Schwerpunkt ist. Aber kommt Zeit, kommt Anbieter, kommt Produkt. 🙂

    Und nebenbei: So ein Test ist, wenn es wirklich ernst meint, eine harte Arbeit. Allein die Dokumentation zehrt schon mächtig Zeit und Hirnsubstanz.

    • Chaosweib sagt:

      Hallo CeKaDo,
      entschuldige die späte Antwort, bin nicht eher dazu gekommen.
      Ja, ein Produkttest ist harte Arbeit, wird aber leider oft belächelt. Und hey, 6.000 Besucher pro Tag, das ist ja Wahnsinn. Wenn das Ray liest 😉

      Ich werde auch weiterhin über Dinge berichten, die mir gefallen und die ich gebrauchen kann. Alles andere bringt weder der Firma was, noch mir. Letzte Woche hat eine Fleischfirma gekniffen, als ich andeutete „ehrlich“ zu bewerten und sollte es Grund für Kritik geben, ich die auch anbringe. Plötzlich hatten die gaaanz viele Anfragen und können leider nicht alle berücksichtigen. Zuvor versuchten sie mich zig Mal per Telefon zu erreichen, weil ich über sie berichten sollte. Tja, ich denke da kann man froh sein, das Fleisch nicht probiert zu haben, oder? *gg*

      Schönen Sonntag und immer hübsch weiter testen, macht ja auch Spass.

      • CeKaDo sagt:

        Ich bin auch schon im 7. Bloggerjahr und habe das Glück, mich von Anfang an mit Suchmaschinen beschäftigt zu haben. Hinzu kommen nicht unerheblicher Content und das geschickte Verweben von derzeit 17 Domains miteinander. Irgendwann muss das doch mal belohnt werden, oder? 😉

        Ich kann nur jedem besuchersüchtigen Blogger raten, viel zu schreiben, ein ordentliches System mit einer eigenen Url zu nutzen und fleißig bei anderen Bloggern und in Foren zu kommentieren.

        In meinem 10. Jahr will ich die 10.000 am Tag geschafft haben.

        • Chaosweib sagt:

          Ich glaube Dir die Besucherzahlen, habs ja ausgerechnet 😉

          17 Domains ist aber auch nicht schlecht? Magst Du mich verlinken? *lach*

          Denkst Du 1 Artikel am Tag ist nicht genug? Ich glaube mehr schaffe ich nicht, wenn sie qualitativ hochwertig und mindestens 110% SEO optimiert sein sollen 😉
          Hab ja noch anderes zu tun, als nur zu bloggen.

          Die Pausen am Wochenende lege ich ein, da mir meine Beobachtungen gezeigt haben, dass an den Tagen kaum gelesen wird und man seine Besucher ja auch nicht zuballern sollte.

          Sehe ich ja an mir, ich hab 250 Blogs im Reader und wenn die alle 3 Berichte am Tag schreiben, brauch ich ja Urlaub alleine zum Feedlesen.

  18. Ray sagt:

    Habs nicht nur gelesen… Also heute waren es so knapp 300 zwischen 9 uhr und 23.30 Uhr wenn der Counter geht. Das sind ca. 5700 Besucher weniger als angekündigt. Aber wie gesagt. Es ist noch eine Halbe Stunde bis 24:00 Uhr…. kann ja sein das der große Boom noch los geht. =)

    Aber klar gibt es Seiten die wirklich so viele Besucher haben. Und denen darf man gratulieren es geschafft zu haben. Davor ziehe ich meinen Hut denn das ist großer Sport!

    • Chaosweib sagt:

      Du Kontrolleur 😉

      Ich habe aber mal gerechnet: Wenn der Counter stimmt, davon wollen wir mal ausgehen, dann hab ich beim Stand vom 14.3. 2:14h (8353702 Besucher) Folgendes raus:
      8353702 : 6 Jahre = 1392283 Besucher/Jahr
      1392283 : 12 Monate = 116023 Besucher/Monat
      11602330 : 30 Tage = 3867 Besucher/Tag

      Bedenkt man nun, dass in den ersten 2 Jahren erstmal Besucher aufgebaut werden müssen, kann das durchaus heute so sein. Am Wochenende sind es ja eh immer viel weniger, da die meisten Leute vom Büro aus surfen 😉

      Aber mir ist es echt egal wer wann wieviele Besucher hat. Ich mache das hier aus Spass und ich bin mehr als zufrieden mit meinen stetig steigenden Zahlen. Es gibt Überall mal Spitzen und Tiefs, kommt aufs aktuelle Thema an und auf den Wochentag. Wie gesagt am Wochenende sind viele bei der Familie und eben nicht am PC.

      Wünsche Dir ne schöne Woche.

      Darfst nicht so oft vorbeikommen, sonst werden wir noch Freunde *lach*

  19. hellokittie sagt:

    danke für diesen Bericht …war sehr ausführlich und hat mir sehr gut gefallen.

  20. sunochan sagt:

    hallo hallo (:

    ich fange jetzt selbst an, ein paar produkttestungen auf meinen blog zu stellen & habe auch schon drei onlineshops, die mir hier zugesagt haben. jetzt bin ich auf deinen eintrag gestoßen & habe eine frage.

    sollte so ein unternehmen wirklich wollen, dass man das oder die produkt/e wieder zurückschickt, so müsste das im vorhinein, bevor es an mich / den tester geht, besprochen werden, oder? o_o

    vielen dank schonmal für deine antwort, der beitrag ist wirklich super geschrieben!! <3

    • Chaosweib sagt:

      Hallo Sunochan,
      In der Regel werden die Produkte nicht zurückgegeben. Die darf man behalten. Sollte es sich jetzt aber mal um ein ganz teueres Teil handeln, dann könnte es möglich sein, dass die Firma das wieder haben möchte. In jedem Fall ist das aber vor dem Versand zu klären. Ich rate Dir aber von solchen Tests ab. Die lohnen meist den Aufwand nicht. 😉

  21. Katja sagt:

    Hallo,…

    ich gebe Dir komplett Recht und noch viel mehr als das. Denn manchmal ist es garnicht so einfach, mal eben ein Produkt zu testen, Manchmal kostet es Zeit und nerven oder man testet es über mehrere Tage. Da reicht es nicht einfach nur mal zu gucken oder zu schnuppern…

    Und dann die Schnorrer Sache….Vielleicht gibt es schwarze Schafe. Sogar ganz sicher. Weil wenn ich manch Artikel lese wo drin steht: Liegt gut in der Hand und sieht gut aus! Was soll man da als Unternehmen nochmal einen Artikel schicken? Das können die auch selbst schreiben. Die Firmen wollen die Wahrheit, auch wenn es schei….. ist.

    Wir hatten letztens gerade eines dieser Produkte….eine LED Bücherstütze….. oh man… das kann man nicht gebrauchen. Wenn sie nicht vernünftig leuchtet, Stromanschluss aber kein Ladegerät, die Lichter nicht so leuchten wie auf der Packung steht und das Plastik knirscht und knarscht… Sowas kann man nicht gut bewerten und dann muss man auch sagen, das geht nicht. Und das wollen die Kunden auch wissen. Denn so etwas kauft man sich bestimmt nicht.

    Wäre ich aber im Laden gewesen und hätte es testen können, dann hätte ich das niee gekauft, auch nicht für geschenkt genommen….

    Das ist aber ehrlich und so soll es sein…. Oder?

    Liebe Grüße

    • Chaosweib sagt:

      Ich finde Deinen Kommentar in Ordnung und darum habe ich ihn freigegeben. Du solltest nur in Zukunft darauf verzichten Keywords ins Namensfeld einzutragen. Das ist nicht gerne gesehen. Ich habe mir erlaubt Deinen Vornamen aus dem Imperssum einzutragen. Sollte Dir das nicht gefallen, sag Bescheid.

  22. Koleen sagt:

    Nun kenne auch ich beide Seiten….habe sowohl deinen Beitrag als auch den ursprünglichen Beitrag gelesen und muss sagen: Ich kann auch beide Parteien verstehen. Klar gibt es immer und überall schwarze Schafe, aber die gibt es wie gesagt immer und überall, daher sollte man nicht von ihnen ausgehen. Und die Blogger, welche ehrlich, ausführlich und einfach liebevoll mit Bildern, eigenen Erfahrungen und vielleicht sogar Meinungen von Mittestern einen schönen Beitrag verfassen, haben die kostenlosen Produkte mehr als nur verdient. Denn wie schon beschrieben steckt hinter einem guten Beitrag doch sehr viel Arbeit – nicht nur beim schreiben sondern vorallem beim tagelangen testen.
    Ich selbst habe auch angefangen bei ein par kleineren Produkttests mitzumachen und muss auch gestehen dass ich dazu auch die Firmen anschreibe. Allerdings ist ein „Nein“ als Antwort natürlich absolut in Ordnug! Ich teste eben einfach gern und habe das bloggen dazu nun neu entdeckt 🙂

    Ich würde zusammenfassend einfach sagen: Blogger können doch gern nach (kostenlosen) Produkttests fragen – es ist ja keine Firma verpflichtet mitzumachen und so manche Firma freut sich ja über das Angebot, bzw. sucht sogar nach Testern.

    ….Leben und Leben lassen….. 🙂

    Viele Grüße und ein großes Dankeschön für den tollen Beitrag Chaosweib!

  23. Simone Malag sagt:

    Hallo =)

    Auch dieser Post ist sehr hilfreich!.
    Ich hatte mich schon lange gefragt, wieso Firmen das machen sollten, ob dann die Tester auch als Schmarotzer angesehen werden oder nicht.

    *Will gerade auch ein wenig damit anfangen, einen Blog schreiben etc., ist ein guter Ausgleich und das Schreiben macht mir immer wieder richtig Spaß.

    Ich finde es gut, das du immer so ehrlich über viele Dinge schreibst!
    Danke!

    LG Simone

  24. Hi 🙂

    also erst einmal schöner Eintrag von dir 🙂 mal was interessantes zum Lesen.
    Nun ich teste auch und habe auch meinen eigenen Blog und ich gebe da auch recht.Es ist nicht immer einfach man muss eben auch Freizeit opfern und ich lehne grundsätzlich Produkte ab mit denen ich mich nicht Identifizieren kann und gebe lieber jemanden die Chance dies zu testen die auch was damit anfangen können und Spaß daran haben es zu testen.
    Denn auch das ist wichtig. Denn der Text soll auch ehrlich sein leider gibt es viele Blogs die einfach nur Texte kopieren und ihre eigene Meinung nicht vertreten.
    Also ich mache das sehr gerne genauso gerne wie ich mich an sämtlichen Gewinnspielen anmelde, ich finde jeder hat seine Hobbys und die sollte jeder auch nach gehen.
    Ich freue mich immer wieder wenn ich testen darf und freue mich vorallem meinen Blog damit zu füllen und positive Resonanz von meinen Lesern zu bekommen und den ein oder anderen Produkte zu empfehlen oder auch vom Erwerb Sinnloser Produkte abzuhalten.
    Oft verschenke ich die Artikel auch intern in der Familie die Wissen von meine Hobby und wenn ich nicht begeistert bin und es auch in Zukunft nicht gebrauchen kann finde ich immer einen in der Familie der sich freut. Denn es sollte nichts mit abstauben zu tun haben leider gibt es auch diese Schafe aber die haben wir überall.

    Liebe Grüße Jasmin

  25. Mamamulle sagt:

    Das war jetzt mal ein sehr interessanter Beitrag – danke!
    Passte jetzt sehr gut, da ich auch seit kurzem Blogge und auch liebend gern Produkttests dürchführe für Mami & Baby 🙂

    Liebe Grüße lasse ich mal hier 🙂

  26. Yellowshine sagt:

    Hallo Chaosweib,

    mit dem Bericht hast du ins Schwarze getroffen.
    Ich bekam auch die Tage eine E-Mail von Anonym, wo drinnen stand, dass ich doch nur eine Schnorrerin bin, die kostenlose Produkte erhalten will.
    Leider konnte die dieser Person nicht antworten.

    Auch von Firmen kamen schon komische Reaktionen wie z. B. was das soll, ich könne das Produkt ja im Laden kaufen und dann sehe ich ja was dieses bringt.

    Wäre schön es mehr Leute zur Aufklärung gäbe, die diese Artikel massenweise Verbreiten, damit dieses Gerücht endlich aus der Welt geschafft wird.

    Du hast im übrigen einen tollen Blog. Mach weiter so meine Liebe!

    GLG
    Yellowshine

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