Awardfreie Zone – stoppt endlich diese Spamwelle

awardfreie ZoneAus aktuellem Anlass: Dieser Blog ist „awardfreie Zone“. Ich möchte keine Blog-Awards verliehen bekommen, nehme auch keine verliehenen Awards an und gebe schon gleich zweimal keine weiter. Ich erkläre auch gerne warum. Diese Blog-Awards sind keine Auszeichnung, sondern Kettenbriefe. Man muss jedes Mal zig dieser Dinger weitergeben und dann passiert es. Man tretet eine riesige Lawine los. Eine Spamlawine. Diese Awards werden weder von einer Jury vergeben, noch hat das Ganze irgendeinen vernünftigen Sinn, im Gegenteil.

Sollte ich irgendwann mal von einer echten Jury zum Beispiel den „Alfred-Döblin-Preis“ verliehen bekommen, werde ich den auch annehmen, aber diese bunten Bildchen wird es auf diesem Blog nicht geben.

Jeder spamt rum und keiner merkt es.

Warum niemand merkt, dass diese Awards nur ein Schneeballsystem und letztlich eine riesige Spamwelle sind, ist mir ein Rätsel. Ich bekomme einen Award und muss zum Beispiel 15 weitergeben. Diese 15 müssen wieder je 15 weitergeben, macht schon 225 Blogs. Auch diese sollen wieder je 15 weitere Blogs damit „auszeichnen“ und schon haben wir 3375 und so soll es dann immer weitergehen. Im nächsten Schritt hätten wir schon 50.625 Blogs!! So viele Blogger gibt es hier gar nicht, ergo bekommen einzelne Blogs mehrfach Awards verliehen und das von Leuten, die den Blog noch nie gesehen haben. Denen haben schlicht noch 7 von 15 gefehlt und den Blog irgendwo in einer Blogroll oder einem Kommentar entdeckt. Und schon geht das Ganze wieder von vorne los.

Und niemand merkt, dass das Spam ist? Ist ein Witz, oder? Das ist Spam vom Allerfeinsten und den möchte ich hier bitte nicht haben!

Ich mag deinen Blog aber wirklich.

Wer meinen Blog mag und meine Beiträge für hilfreich erachtet, der kann das gerne in einem netten Kommentar kundtun. Über sowas freue ich mich nämlich wirklich. Wer mir darüber hinaus eine Freude machen möchte, der abonniert den Blog, verlinkt mich in seiner Blogroll, oder in einem Artikel. Solche „Ehrungen“ sind ehrlich und gerne gesehen. So zeigt man Bloggern, dass sie „gut“ sind und man sie mag.

Wem das alles noch immer nicht genügt, der schaut rechts in die Sidebar. Im Social Profil befindet sich ein Link zu meiner Amazon Wunschliste. (Viele Blogger haben so eine Wunschliste in ihrem Blog, oder Flattr und PayPal Buttons.) Dort gibt es schon Dinge für unter 10,- Euro mit denen man seinen Dank ausdrücken kann, sollte ein Artikel mal besonders hilfreich gewesen sein. 😛

All das ist eine Ehre und Freude für mich, aber bitte keine Awards mehr, die keine sind. Danke.

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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30 Antworten auf Awardfreie Zone – stoppt endlich diese Spamwelle

  1. gismolinchen sagt:

    Du sprichst mir echt aus dem Herzen und ich muß zugeben, mich hatte das letztens echt irritiert, als ich einen erhalten hatte. Danke liebe Jutta!!!!

  2. ticketi2000 sagt:

    Ich geb dir recht, es nervt einfach nur. Ich nehme auch keine an. Hab ich auch noch nie.
    LG ticketi2000

  3. Mia sagt:

    Danke für diesen Artikel! Ich sehe das genauso und bin froh, dass es mal jemand ausspricht. Ich finde diese Awards einfach nur sinnlos und ignoriere sie konsequent.

    Liebe Grüße, Mia

  4. Tina sagt:

    Ich dachte diese Award-Welle hätte sich mittlerweile mal erledigt? Am Anfang habe ich auch mal einen angenommen, weil ich dacht, okay…da will jemand nett zu dir sein, da kannst du doch nicht nein sagen, aber mittlwerweile ignorier ich die Dinger auch. Vielleicht liegts im Moment am Sommerloch?

    LG

    Tina

  5. Wenn ich solche Mails erhalte wandern die direkt in den Papierkorb.
    Vor Ewigkeiten gab es solchen Spam schon mit SMS und die habe ich schon gehasst.
    Mit Mails würde ich mir gar nicht erst die Mühe machen die Mailadressen aus dem Impressum der jeweiligen Blogs rauszusuchen. 😉

    • Chaosweib sagt:

      Daniel, die schauen selten ins Impressum. Die hauen die Dinger einfach in die Kommentare des aktuellen Berichts. Hab vor 5 Minuten wieder einen bekommen. Steht unterm Freitags-Füller ;-(

      • Ganz ehrlich ich hätte den gar nicht freigeschalten, zumal die Jenige sich nicht mal die Arbeit gemacht hat den Artikel davor zu lesen. Das Interesse an deiner Seite kann also gar nicht so hoch sein. Ich lese wenigstens die Überschriften und die Einleitung und entscheide dann. Dafür gibt es ja auch den Reader … (in dem bist du übrigens). 😉

  6. Ingrid sagt:

    du bist ein kluges Mädchen!!!! – sorry eine kluge Frau!
    mir gefällt dein Blog – mach weiter so.
    liebe Grüße isch

  7. Pingback: Blog Awards – Nein Danke! » Nina Sterns kleine Blogwelt

  8. Vroe sagt:

    Jutta,
    ich seh das genau so wie Du!
    Mag diese Dinger auch nicht, da sind Kommentare wesentlich hilfreicher als so ein doof Spam-Award*grusel

    LG
    Vroe

  9. MacSchlumpf sagt:

    Finde ich persönlich eine sehr gute und clevere Ansage. Dafür bekommst auch ein +1 *grins*

    Finde es nämlich auch ziemlich doof, das man bei solchen „Awards“ immer mehr- oder auch manchmal weniger, gezwungen wird eine Gegenleistung zu erstellen.

  10. Tobi sagt:

    So ist es genau richtig, ich habe auch noch zu keinem Zeitpunkt dabei teilgenommen und hatte es auch nie wirklich vor.
    Finde es gut das es weitere Kritiker gibt 🙂

  11. Kathrin sagt:

    Zustimmung! Ich nehme auch schon lange keine Awards mehr an.

    LG aus dem Erzgebirge,
    Kathrin

  12. Melanie sagt:

    Danke das selbe denke ich auch.
    Hab den eien nun 14 x bekommen! Viele machen sich noch nichteinmal Gedanken über einen Award und verteilen wahllos

  13. Kai sagt:

    Okay, color me surprised.

    Ich dachte doch allen Ernstes, diese sogenannten Awards (jedweder Couleur) wären sowas von 1992, dass die mittlerweile ausgestorben wären. Damals (in der guten alten Pionierszeit, pures HTML und Tabellendesign, hach) kannte ich es ja zur Genüge, dass jede private Webseite (bevorzugt natürlich die Geocities/Beepworld[gabs damals noch gar nicht, fallen aber definitiv in dieselbe Kategorie^^]/4chan Bewohner) aus einem mir bis heute unerfindlichen Grund

    a) nicht ohne wahlweise: ein glitzerndes Gif oder ein kleines, von links nach rechts rennendes Hündchen(gif)
    und
    b) eine ganze Seite voll mit Awards „Die ich gewonnen habe!“

    auskamen. Ich meine.. was, ausser billigem Link-Trading war das denn damals schon? Genau, nichts. Ich darf mich rühmen, nur zu meiner frühesten Internetzeit einen Award auf meiner Webpräsenz hergezeigt zu haben – und der war von einer guten Freundin. Da sagt man nicht so leicht „Nein“. Gottseidank sind diese Zeiten LANGE her… und ich bin ehrlich überrascht, dass es diese A(wk)wards heutzutage tatsächlich immer noch gibt – und sie sich allem Anschein nach einiger zweifelhafter Beliebtheit erfreuen. Na, da bin ich ja froh, dass mir noch keinerlei Award ‚verliehen‘ wurde. Ein quasi unbekanntes Blog ist also nicht nur von Nachteil, will mir fast scheinen. 😉

    Also stimme ich der Mehrheit zu: Ein ordentlich formulierter Kommentar ist mehr wert, als alle Wannabe-Awards die das Netz zu bieten hat.
    Gruß,
    Kai

  14. Svenja sagt:

    Ich oute mich mal, hab dir einen Award „geschenkt“. Ich hatte meinen ersten Award erhalten und mich einfach gefreut und dann eben weitergeleitet. Ich hatte ja keine Ahnung das es in der Bloggerwelt so krass is mit den Award´s, war halt mein erster.

    Also sorry und Liebe Grüße

  15. Markus sagt:

    Das erinnert mich an die Anfänge des Internets. Hässliche private Webseiten mit unzähligen blinkenden animierten GIF und kaum Inhalt aber extra einer Seite mit ganz vielen bescheuerten Award-Bildchen. *lach*

  16. farfalla sagt:

    Ich freue mich schon, wenn meine „Arbeit“ gewürdigt wird…schmuntzel.
    Aber natürlich hast Du recht, dass die Würdigung mehr Anerkennung findet, wenn man Beiträge kommentiert.

    Liebe Grüße, Jana

  17. Pingback: Überraschung per Post – wenn Leser Artikel wörtlich nehmen | Chaosweib's Chaos-Blog

  18. Gucky sagt:

    Zu Zeiten der Homepage-Bastelei waren Awards noch was Besonders. Da gab es die Möglichkeit zu kommentieren noch nicht.
    Wenn man also einer schön gestalteten oder interessanten Seite begegnete, verlieh man ihr einen Award. Falls man einen zu vergeben hatte. Und genauso stolz war man darauf, wenn man selber einen verliehen bekam und stellte die erhaltenen Awards auf einer extra Seite aus.
    Nur war es so, daß man einen netten Award gestaltete (falls man an sowas interessiert war) und den der einen oder anderen Webseite vergab.

    Ich schicke mal voraus, daß ich selber auch keine annehme und vergebe.
    Aber ich habe Verständnis für Leute wie @Svenja die wirklich etwas Gutes tun wollen und dehalb einen Award vergeben.
    Was mich aber an der heutigen Vergabepraxis stört und weshalb ich keine annehme sind genau die Dinge die du oben beschreibst.
    Alleine die Verpflichtung zur Weitergabe finde ich ein Unding. Und beim 3. oder 5. Blog wird erzählt, daß man den schon von anderer Seite erhalten hat.
    Eben durch dieses Schneeballsystem.
    Eine weitere Bedingung ist meistens, daß man auf den ursprünglich verleihenden Blog verlinken MUSS.
    Damit wird der Zweck klar. Linkhascherei…

    Mit der heutigen Vergabepraxis wird so ein Award total entwertet. Früher gab man EINER Seite als Ausdruck seiner Wertschätzung so einen Award. Mit den heutigen Bedingungen muß ich überlegen, wem ich so ein Ding „aufs Auge drücken“ kann.
    Deswegen kommt für mich seit Beginn der Blogs weder eine Annahme noch eine Vergabe von Awards in Frage.

    Ähnliches ist mit Stöckchen die sich viral verbreiten und dem Urhebern viele Backlinks bescheren soll.
    Deswegen sind die meisten schon dazu übergegangen, die Regeln zu ignorieren und eine Mitnahme auf freiwilliger Basis anheim stellen.

  19. nasch sagt:

    Oh Mist, diesen Beitrag hab ich irgendwie verpasst, aber ich schliesse mich an, ich nehme ebenfalls keine an, hab ich zum Glück auch noch nie, da ich das immer peinlich fand *lach*

  20. astrid sagt:

    Ja, ich sehe das auch so. Nach dem ein paar Artikel geschrieben hatte, habe ich schon einen Award bekommen und mir das einmal genauer angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es unheimlich schwer ist, den Beginn dieser Aktionen heraus zu bekommen:
    http://kwheft.wordpress.com/2011/02/24/mein-liebster-blog/
    Liebe Grüße
    Astrid

  21. Melanie sagt:

    Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Finde diese ganzen Awards quatscht. Klar bei dem ein oder anderen freu ich mich ein wenig, wo ich weiß dass derjenige meinen Blog auch wirklich liest. Aber ich nehme trotzdem keine an.

  22. Judy sagt:

    Danke für deinen Kommentar.

    Irgendwie hab ich mich immer verpflichtet gefühlt und die Awards dann doch abgearbeitet, doch nun ist Schluss, dann poste ich eben meinen Beitrag zum letzen …Award…!!!

    LG
    Judy

  23. Conny sagt:

    Das ist aber sehr einseitig. Es gibt ja neben diesen sogenannten Fake-Awards auch durchaus seri

  24. Conny sagt:

    seriöse Awards. (Wieso hats meinen Kommi zerrissen. Mhhh)

  25. Pingback: Liebster Award von Katrine erhaltengib-mir-worte.de

  26. Anni sagt:

    Guten Morgen, liebes Chaosweib,
    ich teile deine Meinung zu den Awards in vielen Punkten. Für mich selbst entscheide ich das Mitmachen/Beantworten und/oder Weitergeben nach Lust und Laune. Manchmal mag ich es einfach, mit einer Tasse Kaffee vor dem Rechner zu sitzen und über die Fragen der Awards zu plauschen. Ich gebe Awards nur selten weiter, jüngst habe ich es nach langem wieder einmal getan, aber immer mit dem Hinweis, wer mag/Zeit und Lust hat, der kann gerne mitmachen, wer nicht, der eben nicht. Ich möchte es locker betrachten und betrachtet wissen. ♥
    Schönen Sonntag, viele Grüße
    Anni

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