Rezept: Abgedeckter Apfelkuchen

Abgedeckter ApfelkuchenIch weiß, ich wollte euch das Rezept für die Eierlikörwaffeln posten, aber dieser Kuchen passt super in die Adventszeit. Vielleicht möchte den ja noch jemand nachbacken. Ich kann ihn wirklich empfehlen, denn der ist mega lecker. Wir essen den immer in der Herbst- und Weihnachtszeit, weil das mit den Äpfeln und dem Zimt da gut reinpasst. Das Waffelrezept bekommt ihr dann ein paar Tage später.

Apfelkuchen mit Deckel

Apfelkuchen ZutatenZutaten

Ein 26er Backblech (Bodenmaß). Eine Tartform in der Größe geht auch.

Für den Teig:
500 g Mehl
150 g Zucker
150 g weiche Margarine
1 Päckchen Backpulver
2 Eier (Achtung, auf den Bild ist nur eins abgebildet, ihr braucht aber 2)

Für die Füllung:
1 kg Äpfel
100 g Rosinen
Zucker
Zimt

Für den Guss:
4 gehäufte Eßl. Puderzucker
1 Fläschchen Butter-Vanille Aroma
ein paar Tropfen Wasser

Zubereitung

Wir fangen mit den Äpfeln an. Ich bevorzuge beim Kochen und Backen immer einen Braeburn, der wird nicht so schnell matschig. Idared oder Jonagold gehen auch. Schälen, entkernen und würfeln. Wenn die Schale und das Kerngehäuse weg sind, bleiben ca. 750 g übrig und genau die brauchen wir für ein Blech in der Größe. Nach Geschmack Zucker und Zimt vermischen und über die Äpfel geben. Die Rosinen waschen und auch dazu geben. Schüttelt die Schüssel gut, damit sich alles gleichmäßig verteilt.

Äpfel würfeln | Apfelkuchen

Jetzt werden die Äpfel in einer Pfanne 5 Minuten gedünstet, damit sie ein bisschen weich werden. Dann in ein Sieb geben und gut aptropfen lassen.

Äpfel dünsten

Während die Äpfel abtropfen ist Zeit für den Teig. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig kneten. Bevor ihr mir jetzt alle Knochen verflucht und denkt mit den Mengenangaben stimmt was nicht, kann ich euch beruhigen. Das wird am Anfang sehr krümelig, man glaubt daraus wird nie ein Teig und ist geneigt noch irgendwas dazuzugeben. Aber knetet einfach immer weiter, irgendwann verbindet es sich schon und der Geschmack wird euch für die Arbeit entschädigen.

Teig kneten und ausrollen | Apfelkuchen Rezept

Das Blech einfetten und zur Seite stellen. Den Teig halbieren und eine Hälfte zwischen zwei Gefrierbeuteln ausrollen. Damit ist es leichter den Teig unfallfrei aufs Blech zu kriegen und man braucht kein zusätzliches Mehl zum Ausrollen. Ich habe Gefrierbeutel in der Größe 28 x 50 cm und schneide sie an einer Seite und am Boden auf. Die Fläche ist dann groß genug. Die obere Folie abziehen und unter die untere einen Tortenretter oder was ähnlich großes und flaches schieben. Dann mit Schwung aufs Blech und andrücken. Jetzt sind die Äpfel abgetropft und können auf dem Teig verteilt werden.

Teig aufs Blech und Äpfel drauf verteilen | Apfelkuchen

Nun die zweite Hälfte des Teiges ebenso zwischen der Folie ausrollen und den Deckel wieder mit Schwung über die Äpfel legen. Ränder abschneiden und etwas andrücken. Weil das Ganze so ziemlich leer aussieht (Bild links), mache ich mit den Teigresten noch etwas Garnitur drauf. Zu dieser Zeit passen am besten Sterne, finde ich (Bild rechts).

Deckel drauf und garnieren | Apfelkuchen

Den Kuchen in den kalten Ofen stellen und erst dann Ober- und Unterhitze und 180°-200° einstellen. Nach 30-40 Minuten sollte er fertig sein. Kommt auf euren Ofen an. Klopft mal mit einer Gabel leicht drauf ob der Deckel fest ist und es sich hohl anhört, dann ist der gut. 😀

Den Kuchen auf einen Rost stürzen und auskühlen lassen. Dann wieder zurück auf eine Kuchenplatte stürzen. Aus Puderzucker, einem Fläschchen Butter-Vanille Aroma und ein paar Tropfen Wasser einen Guss anrühren und den Kuchen damit bestreichen.

Apfelkuchen abgedeckt

Das war’s auch schon. Wenn es getrocknet ist, könnt ihr den Kuchen genießen. Lasst mich wissen, wenn ihr ihn nachbackt, ob er euch genauso gut schmeckt wie uns. Wir lieben ihn.

Apfeltarte mit Deckel

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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9 Antworten auf Rezept: Abgedeckter Apfelkuchen

  1. Sandra sagt:

    Der Speichelapparat ist beim Anblick sofort angesprungen. Sieht toll aus und ist sicher super lecker!!

    Liebe Grüße

  2. Nisi sagt:

    Wow, der sieht sowas von lecker aus! Ich würd mir am liebsten ein Stück durch den Monitor hindurch schnappen. Werde ihn auf jeden Fall mal nachbacken. 🙂

    LG

  3. Herbert sagt:

    Der Apfelkuchen sieht ja echt lecker aus. Auch optisch gibt er mit dem „Sternenhimmel“ etwas her und passt so richtig in die Vorweihnachtszeit.
    Danke für das tolle Rezept!

  4. Kratzi sagt:

    Wäre ein gutes Rezept für dieses Wochenende, aber hab hier noch ne Packung Brownie-Fertigteig gefunden, die ich unbedingt mal alle machen muss, leider.. Ansonsten hätte ich deinen tollen Kuchen mal probiert, allerdings ohne Rosinen 😀
    Ist auf jeden Fall gespeichert und wird unbedingt noch ausprobiert. Vor allem die Dekoration macht auch was her.
    Kann man eigentlich statt Gefriertbeutel nicht einfach Frischhaltefolie nehmen? So kenne ich es zumindest 🙂

    • Chaosweib sagt:

      Natürlich kannst Du auch Frischhaltefolie nehmen, mir ist die nur nicht breit genug. Gefrierbeutel sind zudem stabiler und der Teig bleibt dran hängen, was gut ist, wenn man ihn mit Hilfe der Folie in die Form kriegen möchte. Versuchs einfach so wie es für Dich am besten ist. Wenn Du mit Frischhaltefolie besser klar kommst, dann nur zu.

      Aber Fertigteig dem hier vorzuziehen, grenzt schon an ein Verbrechen. 😀

      • Kratzi sagt:

        Werds auf jeden Fall mal mit den Beuteln proieren, allein weil die stabiler sind und nicht so arg zusammenkleben.. das mag ich an der Frischhaltefolie nicht so ^^
        Ich ziehe den Fertigteig keinesfalls vor und ich persönlich kauf auch keine Fertigprodukte. Aber die Packung tauchte aus dem Nirvana wieder auf und MHD ist schon abgelaufen, also muss es zwangsläufig gemacht oder weggeworfen werden, wobei ich ersteres vorziehe, sofern das Zeug noch gut ist ^^
        Werd aber auf jeden Fall meinen Senf dazu hier abgeben, wenns dein Kuchen in meinen Ofen geschafft hat 🙂

  5. Daggi sagt:

    Ist notiert 🙂 Sieht sehr lecker aus.

  6. Pingback: Coole Blogbeiträge Woche 49

  7. Pulcino sagt:

    Hallo Jutta,

    bin gerade über dein Apfelkuchen-Rezept gestolpert und total neidisch!!! 😉
    Jetzt ist schon Dezember und ich hab es irgendwie die ganze Zeit noch nicht zu einem richtig guten Apfelkuchen geschafft dieses Jahr!
    Jetzt hast du mich aber inspiriert! 🙂 Apfelkuchen muss schnell her! Danke!!! 🙂

    LG & ein schönes Wochenende
    Pulcino

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