Rezept: Saarländische Schneebällchen

Rezept Schneebaellchen Wie versprochen kommt diese Woche auch mal ein anderer Beitrag als immer nur das Story-Pic. Ich weiß auch nicht, warum mir das diesen Monat so schwer fällt, aber ich bin auf einem guten Weg.

Diesmal habe ich wieder ein Rezept für euch, das ihr ganz einfach nachmachen könnt. Wie die Überschrift verrät geht es um Schneebällchen, die hier im Saarland sehr gerne gegessen werden. Das sind kleine Klößchen aus gekochten Kartoffeln vom Vortag und wie sie gemacht werden, habe ich euch mal mitgeknipst.

Für den Teig braucht man, wie gesagt, gekochte Kartoffeln. Wenn ihr das nächste Mal Salzkartoffeln für den Sonntagsbraten oder für Pürree kocht, dann kocht einfach ein paar Kartoffeln mehr, dann braucht ihr dafür nicht einen extra Kochvorgang einzulegen. Zum Durchdrücken nehmt einen Kartoffelstampfer oder eine Kartoffelpresse. Und noch ein Tipp: Sie lassen sich leichter durchdrücken, wenn sie noch warm sind.

Wie ißt man die?

Schneebällchen ißt man in drei Varianten. Zum einen kann man sie mit Semmelbrösel und Sahne schmelzen und dazu Apfelkompott oder eingelegtes Obst, wie Pflaumen, oder Birnen essen. Dann sind sie heiß geliebt mit Braten und Soße, also zu Sauerbraten, Rindsrouladen, Schweinebraten, oder Gulasch. Und die dritte Variante ist eine Resteverwertung. Wenn Schneebällchen übrig sind, kann man sie in Scheibchen schneiden, anbraten und mit verquirtelm Ei stocken lassen.

Kann man die einfrieren?

Ja. Sie eignen sich auch super zum Einfrieren. Einfach ein paar mehr machen und die fertig gekochten, erkalteten Schneebällchen einfrieren. Wenn sie dann gebraucht werden, einfach auftauen und wieder in heißes Wasser werfen. Sie sind dann so frisch wie am ersten Tag.

Zubereitung

Und jetzt zeige ich euch wie sie gemacht werden. Doch dazu erlaubt mir bitte noch eine Anmerkung. Ich koche die jetzt seit 35 Jahren nach Gefühl. Daher sind Mengenangaben etwas schwierig, kommt ja auch immer darauf an wie viele Kartoffeln man hat. Ich habe mir daher mal die Mühe gemacht und alles abgewogen. Dabei sind recht krumme Zahlen rausgekommen, die ich mal rund gemacht habe. Das ist also diesmal nur ein Anhaltspunkt für euch. Wenn ihr es aber genau so nachmachen wollt, dann gelingt es auch. 😀

Ihr braucht dafür:
Gekochte und durchgedrückte Salzkatroffeln
1 oder 2 mittelgroße Eier
Mehl
Kartoffelmehl bzw. Speisestärke
TK oder getrocknete Petersilie
Muskat
Salz

Schneebällchen ZutatenBei mir waren das genau 875 g durchgedrückte Kartoffeln, 2 Eier (wenn ihr weniger Kartoffeln habt, dann nur 1 Ei), 160 g Mehl und 160 g Kartoffelmehl/Speisestärke, Salz, Muskat und Petersilie.

KartoffelteigAus diesen Zutaten wird ein geschmeidiger Teig geknetet. Dieser sollte nicht zu extrem an den Händen kleben, aber auch nicht total trocken sein. Wie gesagt, mit den Mengenangaben klappt es wunderbar. 😀

KartoffelklösschenAus dem Teig werden dann kleine Klößchen geformt. Meine sind 4 cm dick und ich habe 37 Stück rausbekommen.

Schneebällchen kochenDie Schneebällchen werden in kochendem Salzwasser 15-20 Minuten gar gekocht. Sie sollten oben schwimmen.

Saarlaendische SchneebällchenDann aus dem Wasser nehmen und nach belieben servieren. Also geschmelzt oder mit Soße. Und genau in diesem Zustand lassen sie sich wunderbar einfrieren. Natürlich zuerst kalt werden lassen. 😀SchneebällchenSo sollten die fertigen Schneebällchen dann aussehen. Gar und schön locker innen. Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

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Kennt ihr Schneebällchen schon? Dann verratet mir doch wie ihr sie am liebsten mögt…

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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3 Antworten auf Rezept: Saarländische Schneebällchen

  1. nasch sagt:

    Ohjjaaaa die sind sowas von lecker, ich liebe sie *hach* Ich liebe saarländisches Essen *smile*

  2. Das Rezept gefällt mir 🙂 Vielen Dank 🙂 Da hab ich mir direkt den Link abgespeichert und werde das mal nachmachen! Gehört hatte ich da vorher nämlich noch nie von 🙂

  3. Gudsele sagt:

    Schneebällscha un Specksoos… kinnd isch defier sterwe 😉

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