Rezept: Ganz einfache Erbsensuppe/Erbseneintopf

Erbsensuppe mit Sauerkraut und BockwurstMan kann eine Erbsensuppe ganz aufwendig mit allem Pipapo kochen. Da ist dann von der Zwiebel, über die Möhren, Lauch, Speck, Sellerie bis hin zum obligatorischen Lorbeerblatt alles dabei. Dafür hat aber nicht jeder immer die Zeit oder alles zu Hause. Manchmal muss ein Essen einfach nur schnell gehen, satt machen und schmecken. Daher zeige ich euch heute mal, dass man auch eine Erbsensuppe ganz einfach ohne großen Aufwand kochen kann.

Die Maßangaben sind diesmal nur für 2 gute Portionen, da ich sie gestern nur für meine Mum gekocht habe. Ihr könnt euch das ja nach Belieben hochrechnen.

Die Zutaten für eine einfache ErbsensuppeZutaten

Für die Suppe
200 g halbe Schälerbsen
200 g Kartoffeln
ca. 1,5 – 2 l Wasser
ca. 2 Eßl gekörnte Brühe
Salz und Maggi zum Abschmecken

Einlage nach Wunsch
Bockwurst/Kochmettwurst oder Bauchfleisch
mildes Sauerkraut

Ach ja, ein Pürierstab wäre hilfreich. Die Anschaffung lohnt sich wirklich und die Dinger sind schon ab 15,- Euro zu haben.

Was sind Schälerbsen?

Schälerbsen sind geschälte, getrochnete Erbsen. Es gibt sie als ganze oder halbe Frucht und sie müssen nicht erst eingeweicht werden, weil die harte Schale um die Erbse entfernt wurde. Davon könnt ihr euch ruhig ein Päckchen zu Hause hinstellen. Wenn die trocken stehen, halten die sich viele Jahre. Und so sehen die aus…

halbe getrocknete SchälerbsenZubereitung

Bringt das Wasser zum Kochen. Ganz schnell geht es, wenn ihr es im Wasserkocher vorkocht. Dann habt ihr in 4-5 Minuten kochendes Wasser. Gebt in das kochende Wasser die abgespülten Erbsen und die gekörnte Brühe. Lasst das ungefähr 40 Minuten auf mittlerer Stufe kochen. Rührt nur ab und an mal durch, dass sich nichts am Topfboden festsetzt.

Schälerbsen für Erbsensuppe kochen

Nach den 40 Minuten gebt die geschälten und kleingeschnittenen Kartoffeln dazu. Ihr könnt sie dazu klein würfeln oder einfach in Scheiben schneiden, da die Suppe am Ende sowieso püriert wird. Wie es für euch am besten und schnellsten geht.

Auch die Wurst kommt jetzt schon mit dazu. Stecht sie mit der Gabel ein bisschen ein, dann gibt sie noch mehr Geschmack an die Suppe ab und platzt nicht.

Erbseneintopf/Erbsensuppe kochen Nach weiteren 20-30 Minuten sind die Erbsen und Kartoffeln weich und die Wurst gar. Nehmt die Wurst raus und gießt vor dem Pürieren so viel Brühe wie möglich ab. Diese natürlich unbedingt auffangen, denn die brauchen wir noch.

Wenn ihr die Suppe mit zuviel Flüssigkeit püriert und dann feststellt, dass sie zu dünn ist, könnt ihr sie nicht mehr retten. Aber so könnt ihr nachher wieder so viel von der Brühe dazugeben, bis sie die für euch richtige Konsistenz hat.

Erbsensuppe pürieren

Nun schmeckt die Suppe mit Salz und Maggi ab. Die Salzmenge richtet sich danach, welche gekörnte Brühe ihr verwendet habt. Es gibt welche, die sehr salzig sind, da muss man dann nicht noch extra welches dazugeben. Maggi ist einfach eine Geschmacksache, das könnt ihr auch weglassen. Und dann kann angerichtet werden.

Das Sauerkraut

Noch ein kurzes Wort zum Sauerkraut. Ihr wundert euch vielleicht, dass das bis jetzt noch keine Erwähnung gefunden hat. Das liegt daran, dass ich mein Sauerkraut immer frisch in großen Mengen koche und dann portionsweise einfriere. Ich muss das also nur, kurz bevor ich die Suppe püriere, in der Mikrowelle heiß machen. Wir lieben es auch eher mild, also ohne Wein, Wacholderbeeren oder Kümmel. Würde ich euch in dem Fall auch empfehlen, sonst könnte es passieren, dass euch die Suppe nicht schmeckt. 😀

Je nachdem welches Sauerkraut ihr also verwenden wollt, müsst ihr es seperat kochen oder warm machen.

Erbsensuppe/Erbseneintopf

Und nun viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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3 Antworten auf Rezept: Ganz einfache Erbsensuppe/Erbseneintopf

  1. DieLouni sagt:

    Das klingt echt lecker.
    Danke für das Rezept, das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. 🙂

    Lieben Gruß,

    Nina

  2. nasch sagt:

    Die klingt super lecker, ich mag diesen Pipapo sowieso nicht in einer Supper haben, von daher danke für das Rezept 🙂

  3. Pascal sagt:

    Mmmmh, sieht lecker und wärmend aus. Gerade richtig für die kalte Jahreszeit.
    Danke für das Rezept!

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