Genäht #13: Patchworktasche

#genähtHallo ihr Lieben,

eine der unzähligen Nähanleitungen im Netz, wollte ich unbedingt nachmachen. Und zwar genau so, wie sie dort abgebildet ist. Pech nur, dass die Designerstoffe (Free Spirit Stoffe aus der Kollektion “Heavenly Peace” von Verna Mosquera) zu dem Zeitpunkt fast völlig vergriffen waren.

Nach monatelanger Sucherei in zig Shops ist es mir dann tatsächlich gelungen alle Stoffe aufzutreiben. Bei den Preisen habe ich wirklich überlegt, ob ich die Tasche später mit zum Einkaufen nehmen, oder sie versichern lassen und in eine Vitrine stellen soll. 😉

Hier geht es zum Originalfoto und zur Anleitung

Leider war ich ziemlich enttäuscht, dass die Stoffe im Original viel dunkler waren, als auf der Abbildung der Tasche. Schließlich ging es mir ja um die Farben, die ich dort gesehen hatte. Es hat dann nochmal 1 Jahr gedauert bis ich mich damit abgefunden hatte und die Tasche in Angriff nahm. Aber seht selbst. Klickt den Link mit der Anleitung auf und vergleicht beide Taschen.

Meine erste Patchworktasche

Patchwork Wendetasche

Die Stoffe

Free Spirit Stoffe aus der Kollektion “Heavenly Peace” von Verna Mosquera

Free Spirit Stoffe aus der Kollektion “Heavenly Peace” von Verna MosqueraDieses Nähprojekt hielt auch ein paar Premieren für mich bereit. Zum einen, das Patchwork selbst. Dann das Aufnähen der Satinbändchen…

Satinbändchen aufnähen… und das Quilten mit dem Handquiltstich der Nähmaschine. Hierzu braucht es einen unsichtbaren Oberfaden und einen farbigen – in meinem Fall roten – Unterfaden. Genäht wird dann mit der höchsten Fadenspannung. Blöd nur, dass der Oberfaden aus Nylon ist und das Teil somit nur schwer gebügelt werden kann, da sonst alle mühevoll angebrachten Nähte schmelzen.

Handquiltstich

Ein Blick ins Innere

Hier habe ich einen Fehler drin, denn die Streifen verlaufen in die falsche Richtung. Sie hätten quer verlaufen sollen, aber das finde ich nicht so tragisch. Ich habe dann auch noch eine kleine Änderung vorgenommen. Da die Tasche komplett offen ist, habe ich statt eines einfachen Einsteckfaches, eine große Reißverschlusstasche eingenäht. Diese geht fast über die gesamte Breite der Tasche und bis knapp übern Boden. Da passt richtig was rein. Somit kann man alles Wichtige vor fremden Blicken und auch vorm Rausfallen schützen.

Futter mit großer ReißverschlusstascheAuch einen Einlegeboden habe ich dem Schätzchen gegönnt. Ich nähe die immer aus dem Innenstoff und schiebe ein passend zugeschnittes Stück eines stabilen Tischsets (1,50/Stück) oder der flexiblen
Schneidunterlage von Ikea (2.99/2 Stück) rein.

Einlegeboden aus Tischset

Das Ergebnis sieht man fast gar nicht. Man kann diese Einlagen auch ganz einnähen, dann sieht man überhaupt nichts, aber mir ist es so lieber. Ich kann sie jederzeit austauschen und waschen. Auch die Tasche selbst lässt sich besser waschen ohne das Teil.

Tasche mit Einlegeboden

Und das ist sie, meine erste Patchworktasche.

Patchworktasche

Dass sie dunkler ist als das Original, daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Warum die allerdings Wendetasche heißt, habe ich nicht verstanden. Klar kann man die wenden, doch dann hat man die Einstecktasche außen und wer bitte möchte diese hübchen und sauteuren Stoffe innen haben?

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Über Chaosweib

Jutta - Nachtmensch, Bücherwurm, Spielkind, Teeliebhaberin - chaotisch, frech, neugierig, ungeduldig, experimentierfreudig - bloggt über alles, was ihr unter die Finger kommt und freut sich genau jetzt über deinen Kommentar :)
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